Angina pectoris: bei Belastung, erstmalig auftretend [Angina de novo]
Angina pectoris: mit abnehmender Belastungstoleranz
Crescendoangina
Drohender Infarkt [Impending infarction]
Intermediäres Koronarsyndrom [Graybiel]
Präinfarkt-Syndrom
Die Auflistung der Diagnosen bzw. Prozeduren liegt in der Verantwortung des behandelnden Arztes. Obwohl Untersuchungsbefunde entscheidende Punkte im Kodierungsprozess sind, gibt es einige Krankheiten, die nicht immer durch Untersuchungsbefunde bestätigt werden.
Ein Patient wird mit pectanginösen Beschwerden unter Verdacht auf koronare Herzkrankheit aufgenommen. Die kardiologische Diagnostik einschließlich Linksherzkatheteruntersuchung ergibt keinen Hinweis auf eine kardiale Ursache. Rechtfertigt diese Symptomatik alleine die Kodierung der Angina pectoris als Hauptdiagnose?
1. Krankenhäuser dürfen normenvertraglich geregelte Leistungen nur insoweit abrechnen, als sie nach höherrangigem Recht generell kodierfähig sind. 2. Führt ein Krankenhaus, das über keine eigene Dialyseeinrichtung verfügt, eine Dialysebehandlung eines aus anderen Gründen stationär behandelten Versicherten fort, darf es diese nur berechnen, wenn die Dialyse medizinisch Krankenhausbehandlung erfordert.
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Endet die Leistungszuständigkeit der Krankenkasse während einer Krankenhausbehandlung, die mit einer Fallpauschale vergütet wird, kann das Krankenhaus von ihr nur einen tagesbezogenen Anteil an der Fallpauschale beanspruchen.
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1. Kodierrichtlinien und Fallpauschalen-Katalog, als Normenverträge für die Krankenhausvergütung vereinbart, sind streng nach Wortlaut und Normsystematik unter Achtung des Spezialitätsgrundsatzes auszulegen. 2. Der Fallpauschalen-Katalog legt die Vergütungshöhe für Diagnosis Related Group-Tatbestände fest. Die vereinbarten automatisierten Ermittlungsprogramme (Grouper) umschreiben mit Blick auf die möglichen Eingaben aufgrund komplexer Rechenprozesse in Algorithmen die Diagnosis Related Group-Tatbestände. 3.
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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
76.657 Fälle · 66 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 53 % Innere Medizin’24
Rang 30 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,43 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 68, der Frauen ab etwa 73 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 1 | 0 | 1 | 0,001 % | – |
| 5 bis unter 10 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 10 bis unter 15 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | 1,0 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 1 | 1 | 0 | 0,001 % | 3,6 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 12 | 6 | 6 | 0,016 % | 1,9 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 86 | 76 | 10 | 0,11 % | 2,0 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 111 | 82 | 29 | 0,14 % | 2,7 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 255 | 203 | 52 | 0,33 % | 2,3 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 568 | 435 | 133 | 0,74 % | 2,7 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 1.420 | 1.127 | 293 | 1,9 % | 2,8 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 2.585 | 1.948 | 637 | 3,4 % | 3,1 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 4.578 | 3.452 | 1.126 | 6,0 % | 3,2 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 8.026 | 6.063 | 1.963 | 10 % | 3,3 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 10.577 | 7.799 | 2.778 | 14 % | 3,5 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 10.733 | 7.340 | 3.393 | 14 % | 3,8 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 10.970 | 6.967 | 4.003 | 14 % | 3,9 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 9.638 | 5.890 | 3.748 | 13 % | 4,1 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 10.174 | 5.851 | 4.323 | 13 % | 4,3 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 5.731 | 3.091 | 2.640 | 7,5 % | 4,6 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 1.060 | 536 | 524 | 1,4 % | 4,5 |
| ab 95 Jahren | 131 | 56 | 75 | 0,17 % | 4,1 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,8 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 4,6 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).
Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (53 % und 43 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I20.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte