H93.- Sonstige Krankheiten des Ohres, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes6

H93.0 Degenerative und vaskuläre Krankheiten des OhresMorbi-RSA
H93.1 Tinnitus auriumMorbi-RSA
H93.2 Sonstige abnorme HörempfindungenMorbi-RSA
H93.3 Krankheiten des N. vestibulocochlearis [VIII. Hirnnerv]Morbi-RSA
H93.8 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des OhresMorbi-RSA
H93.9 Krankheit des Ohres, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.597 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 60 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter H93.-.

Rang 752 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5835233,6 %1,9
1 bis unter 5 Jahre221391,4 %1,8
5 bis unter 10 Jahre14950,88 %2,0
10 bis unter 15 Jahre165111,0 %4,2
15 bis unter 18 Jahre9270,56 %3,0
18 bis unter 20 Jahre9630,56 %3,0
20 bis unter 25 Jahre2715121,7 %3,3
25 bis unter 30 Jahre3916232,4 %2,7
30 bis unter 35 Jahre5427273,4 %3,1
35 bis unter 40 Jahre7435394,6 %3,6
40 bis unter 45 Jahre9649476,0 %4,3
45 bis unter 50 Jahre8752355,4 %6,2
50 bis unter 55 Jahre15387669,6 %6,7
55 bis unter 60 Jahre177829511 %7,0
60 bis unter 65 Jahre23112011114 %6,8
65 bis unter 70 Jahre13969708,7 %7,2
70 bis unter 75 Jahre13065658,1 %4,7
75 bis unter 80 Jahre10048526,3 %4,5
80 bis unter 85 Jahre9436585,9 %5,1
85 bis unter 90 Jahre5019313,1 %5,2
90 bis unter 95 Jahre14590,88 %3,5
ab 95 Jahren4310,25 %2,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (unter 1 Jahr) und ⌀ 7,2 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

1.597 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Neurologie (60 % und 22 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde60 %952
  • Neurologie22 %352
  • Innere Medizin9,0 %144
  • Geburtshilfe2,6 %41
  • Pädiatrie2,1 %33
  • Übrige 16 Abteilungen4,7 %75
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie1,4 %23
  • Orthopädie0,88 %14
  • Kardiologie0,56 %9
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,38 %6
  • Intensivmedizin0,31 %5
  • Sonstige Fachabteilung0,25 %4
  • Gastroenterologie0,19 %3
  • Geriatrie0,13 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,13 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,063 %1
  • Chirurgie0,063 %1
  • Endokrinologie0,063 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,063 %1
  • Nephrologie0,063 %1
  • Unfallchirurgie0,063 %1
  • Urologie0,063 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Krankheiten des Ohres, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte