H91.- Sonstiger Hörverlust

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Abnorme Hörempfindung H93.2

Hörverlust, verschlüsselt unter H90.-

Lärmschwerhörigkeit H83.3

Psychogene Schwerhörigkeit oder Taubheit F44.6

Transitorische ischämische Schwerhörigkeit oder Taubheit H93.0

Zeruminalpfropf H61.2

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes6

H91.0 Ototoxischer HörverlustMorbi-RSA⚖ 1
H91.1 PresbyakusisMorbi-RSA⚖ 2
H91.2 Idiopathischer HörsturzMorbi-RSA⚖ 1
H91.3 Taubstummheit, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA⚖ 1
H91.8 Sonstiger näher bezeichneter HörverlustMorbi-RSA⚖ 1
H91.9 Hörverlust, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

11.542 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 96 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter H91.-.

Rang 283 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,066 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6737300,58 %2,2
1 bis unter 5 Jahre4392282113,8 %3,0
5 bis unter 10 Jahre4152241913,6 %2,0
10 bis unter 15 Jahre196104921,7 %2,8
15 bis unter 18 Jahre13160711,1 %3,6
18 bis unter 20 Jahre7728490,67 %3,0
20 bis unter 25 Jahre2531091442,2 %3,2
25 bis unter 30 Jahre3111301812,7 %3,2
30 bis unter 35 Jahre4412022393,8 %3,4
35 bis unter 40 Jahre5802653155,0 %3,5
40 bis unter 45 Jahre6132703435,3 %3,5
45 bis unter 50 Jahre6563223345,7 %3,7
50 bis unter 55 Jahre9404674738,1 %3,6
55 bis unter 60 Jahre1.19656962710 %3,5
60 bis unter 65 Jahre1.24560564011 %3,6
65 bis unter 70 Jahre1.0505604909,1 %3,8
70 bis unter 75 Jahre1.0395345059,0 %3,8
75 bis unter 80 Jahre8404364047,3 %3,9
80 bis unter 85 Jahre6873773106,0 %4,1
85 bis unter 90 Jahre3031341692,6 %4,3
90 bis unter 95 Jahre5727300,49 %4,2
ab 95 Jahren6060,052 %3,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 4,3 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

11.542 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (96 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde96 %11.087
  • Neurologie1,3 %154
  • Innere Medizin1,2 %136
  • Pädiatrie0,81 %93
  • Kardiologie0,11 %13
  • Übrige 19 Abteilungen0,51 %59
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,087 %10
  • Intensivmedizin0,069 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,061 %7
  • Gastroenterologie0,052 %6
  • Kinderkardiologie0,052 %6
  • Kinderchirurgie0,035 %4
  • Chirurgie0,026 %3
  • Orthopädie0,026 %3
  • Augenheilkunde0,017 %2
  • Dermatologie0,009 %1
  • Geburtshilfe0,009 %1
  • Geriatrie0,009 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,009 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %1
  • Neonatologie0,009 %1
  • Nephrologie0,009 %1
  • Nuklearmedizin0,009 %1
  • Unfallchirurgie0,009 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger Hörverlust

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte