H91.0 Ototoxischer Hörverlust

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAFremdkörper im Hals-Nasen-Ohren-Trakt, Hörverlust und erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Kodierhinweis:

Soll die toxische Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H91.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

968 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 96 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 1682 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 43, der Frauen ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,10 %4,0
5 bis unter 10 Jahre7340,72 %4,0
10 bis unter 15 Jahre11561,1 %3,2
15 bis unter 18 Jahre2211112,3 %3,7
18 bis unter 20 Jahre165111,7 %2,9
20 bis unter 25 Jahre3713243,8 %4,2
25 bis unter 30 Jahre4315284,4 %4,1
30 bis unter 35 Jahre9242509,5 %3,6
35 bis unter 40 Jahre129646513 %3,9
40 bis unter 45 Jahre9445499,7 %4,0
45 bis unter 50 Jahre6622446,8 %3,9
50 bis unter 55 Jahre7431437,6 %3,5
55 bis unter 60 Jahre115377812 %3,9
60 bis unter 65 Jahre99316810 %4,0
65 bis unter 70 Jahre6826427,0 %4,7
70 bis unter 75 Jahre4019214,1 %4,2
75 bis unter 80 Jahre235182,4 %5,1
80 bis unter 85 Jahre204162,1 %4,4
85 bis unter 90 Jahre100101,0 %3,1
90 bis unter 95 Jahre1100,10 %3,0
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,5 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 4,7 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

11.686 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (96 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde96 %11.191
  • Innere Medizin1,4 %164
  • Neurologie1,2 %142
  • Pädiatrie0,94 %110
  • Kardiologie0,21 %24
  • Übrige 16 Abteilungen0,47 %55
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,18 %21
  • Chirurgie0,034 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,034 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,026 %3
  • Kinderkardiologie0,026 %3
  • Nephrologie0,026 %3
  • Neurochirurgie0,026 %3
  • Gastroenterologie0,017 %2
  • Intensivmedizin0,017 %2
  • Kinderchirurgie0,017 %2
  • Orthopädie0,017 %2
  • Unfallchirurgie0,017 %2
  • Dermatologie0,009 %1
  • Pneumologie0,009 %1
  • Urologie0,009 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H91.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Ototoxische Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Ototoxische Taubheit
Primärschlüssel
Ototoxischer Hörverlust
Primärschlüssel
Schwerhörigkeit durch toxisches Agens
Primärschlüssel
Taubheit durch toxisches Agens
Primärschlüssel
Toxische Innenohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Ototoxischer Hörverlust

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte