H90.8 Kombinierter Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVerbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H90.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

189 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 92 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 3339 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3301,6 %1,3
1 bis unter 5 Jahre5412,6 %2,6
5 bis unter 10 Jahre2111,1 %2,5
10 bis unter 15 Jahre3211,6 %3,5
15 bis unter 18 Jahre1100,53 %4,0
18 bis unter 20 Jahre1010,53 %3,0
20 bis unter 25 Jahre10375,3 %3,2
25 bis unter 30 Jahre5232,6 %3,2
30 bis unter 35 Jahre11385,8 %2,4
35 bis unter 40 Jahre9364,8 %3,8
40 bis unter 45 Jahre13676,9 %2,1
45 bis unter 50 Jahre8444,2 %3,2
50 bis unter 55 Jahre25121313 %3,0
55 bis unter 60 Jahre22101212 %3,2
60 bis unter 65 Jahre1910910 %3,0
65 bis unter 70 Jahre24121213 %3,5
70 bis unter 75 Jahre14597,4 %3,3
75 bis unter 80 Jahre6243,2 %2,7
80 bis unter 85 Jahre4132,1 %3,8
85 bis unter 90 Jahre4132,1 %1,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

6.725 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (92 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde92 %6.171
  • Pädiatrie5,9 %399
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %95
  • Kinderchirurgie0,25 %17
  • Kinderkardiologie0,19 %13
  • Übrige 8 Abteilungen0,45 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,13 %9
  • Geburtshilfe0,089 %6
  • Neonatologie0,089 %6
  • Innere Medizin0,074 %5
  • Chirurgie0,015 %1
  • Intensivmedizin0,015 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,015 %1
  • Neurochirurgie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Kombinierte Innenohr- und Mittelohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Kombinierte Schwerhörigkeit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Kombinierte Taubheit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Nance-Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Schallleitungsschwerhörigkeit mit Innenohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel
X-chromosomale gemischte Schallleitungsschwerhörigkeit und neurosensorischer Hörverlust
Primärschlüssel
X-chromosomale gemischte Schwerhörigkeit mit Perilymphfistel
Primärschlüssel
X-chromosomale Schwerhörigkeit Typ 2
Primärschlüssel
X-chromosomales Stapes-Gusher-Syndrom
Primärschlüssel
Syndromale sensorineurale Schwerhörigkeit durch kombinierten Defekt der oxidativen Phosphorylierung
457223Zwei Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kombinierter Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte