H90.8 Kombinierter Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVerbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H90.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

208 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 92 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Rang 3279 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3211,4 %1,3
1 bis unter 5 Jahre8803,8 %2,6
5 bis unter 10 Jahre4131,9 %2,5
10 bis unter 15 Jahre2110,96 %3,5
15 bis unter 18 Jahre1100,48 %4,0
18 bis unter 20 Jahre4311,9 %3,0
20 bis unter 25 Jahre5412,4 %3,2
25 bis unter 30 Jahre5142,4 %3,2
30 bis unter 35 Jahre7253,4 %2,4
35 bis unter 40 Jahre4401,9 %3,8
40 bis unter 45 Jahre13496,3 %2,1
45 bis unter 50 Jahre13496,3 %3,2
50 bis unter 55 Jahre16887,7 %3,0
55 bis unter 60 Jahre27111613 %3,2
60 bis unter 65 Jahre36181817 %3,0
65 bis unter 70 Jahre25151012 %3,5
70 bis unter 75 Jahre201559,6 %3,3
75 bis unter 80 Jahre7253,4 %2,7
80 bis unter 85 Jahre6152,9 %3,8
85 bis unter 90 Jahre2200,96 %1,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

6.725 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (92 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde92 %6.171
  • Pädiatrie5,9 %399
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %95
  • Kinderchirurgie0,25 %17
  • Kinderkardiologie0,19 %13
  • Übrige 8 Abteilungen0,45 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,13 %9
  • Geburtshilfe0,089 %6
  • Neonatologie0,089 %6
  • Innere Medizin0,074 %5
  • Chirurgie0,015 %1
  • Intensivmedizin0,015 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,015 %1
  • Neurochirurgie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Kombinierte Innenohr- und Mittelohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Kombinierte Schwerhörigkeit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Kombinierte Taubheit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Nance-Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Schallleitungsschwerhörigkeit mit Innenohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel
X-chromosomale gemischte Schallleitungsschwerhörigkeit und neurosensorischer Hörverlust
Primärschlüssel
X-chromosomale gemischte Schwerhörigkeit mit Perilymphfistel
Primärschlüssel
X-chromosomale Schwerhörigkeit Typ 2
Primärschlüssel
X-chromosomales Stapes-Gusher-Syndrom
Primärschlüssel
Syndromale sensorineurale Schwerhörigkeit durch kombinierten Defekt der oxidativen Phosphorylierung
457223Zwei Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kombinierter Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte