H83.3 Lärmschädigungen des Innenohres

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Akustisches Trauma

Lärmschwerhörigkeit

Diagnosehäufigkeit

117 Fälle · 66 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 89 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 3833 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 42, der Frauen ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–5,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3032,6 %5,0
10 bis unter 15 Jahre9637,7 %2,5
15 bis unter 18 Jahre8446,8 %2,7
18 bis unter 20 Jahre7616,0 %3,9
20 bis unter 25 Jahre9457,7 %3,2
25 bis unter 30 Jahre10648,5 %7,8
30 bis unter 35 Jahre5324,3 %2,8
35 bis unter 40 Jahre10738,5 %4,2
40 bis unter 45 Jahre8626,8 %3,3
45 bis unter 50 Jahre10738,5 %3,4
50 bis unter 55 Jahre7616,0 %3,2
55 bis unter 60 Jahre8626,8 %3,9
60 bis unter 65 Jahre7616,0 %4,6
65 bis unter 70 Jahre4313,4 %2,9
70 bis unter 75 Jahre3212,6 %3,3
75 bis unter 80 Jahre3212,6 %3,8
80 bis unter 85 Jahre6335,1 %2,8
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.066 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (89 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde89 %952
  • Neurologie3,9 %42
  • Innere Medizin3,1 %33
  • Pädiatrie2,0 %21
  • Sonstige Fachabteilung0,38 %4
  • Übrige 8 Abteilungen1,3 %14
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,28 %3
  • Orthopädie0,28 %3
  • Gastroenterologie0,19 %2
  • Kinderchirurgie0,19 %2
  • Chirurgie0,094 %1
  • Intensivmedizin0,094 %1
  • Nephrologie0,094 %1
  • Unfallchirurgie0,094 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Akustisches Trauma
Primärschlüssel
Akuter sensorineuraler Hörverlust durch akustisches Trauma
90059Primärschlüssel
Gehörverlust durch Geräusch
Primärschlüssel
Geräuschinduzierte Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Geräuschinduzierte Taubheit
Primärschlüssel
Knalltrauma
90059Primärschlüssel
Lärminduzierte Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Lärminduzierte Taubheit
Primärschlüssel
Lärmschädigung des Innenohres
Primärschlüssel
Lärmschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Schädigende Geräuscheinwirkung auf Innenohr
Primärschlüssel
Geräuscheinwirkung auf Innenohr
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

90059
Plötzliche SchallempfindungsschwerhörigkeitICD:H91.2H95.8’26Sekundärer akuter sensorineuraler Hörverlust

Änderungen

2010Bestand
Lärmschädigungen des Innenohres

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte