H81.3 Sonstiger peripherer Schwindel

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Lermoyez-Syndrom

Schwindel: Ohr-

Schwindel: otogen

Schwindel: peripher o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

2.236 Fälle · 59 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 51 % Neurologie’22

Rang 1037 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,013 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,045 %1,0
5 bis unter 10 Jahre1100,045 %1,0
10 bis unter 15 Jahre7520,31 %2,0
15 bis unter 18 Jahre12480,54 %2,1
18 bis unter 20 Jahre12480,54 %2,3
20 bis unter 25 Jahre3013171,3 %2,9
25 bis unter 30 Jahre4211311,9 %2,4
30 bis unter 35 Jahre6429352,9 %2,5
35 bis unter 40 Jahre9046444,0 %2,6
40 bis unter 45 Jahre9544514,2 %2,7
45 bis unter 50 Jahre11547685,1 %3,0
50 bis unter 55 Jahre194901048,7 %2,9
55 bis unter 60 Jahre25912313612 %2,9
60 bis unter 65 Jahre25010514511 %3,1
65 bis unter 70 Jahre201861159,0 %3,0
70 bis unter 75 Jahre2399114811 %3,5
75 bis unter 80 Jahre2248613810 %4,0
80 bis unter 85 Jahre2428415811 %3,7
85 bis unter 90 Jahre12035855,4 %3,8
90 bis unter 95 Jahre3412221,5 %4,8
ab 95 Jahren4040,18 %7,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 4,0 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

54.510 Fälle

Vor allem Neurologie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (51 % und 25 %)

  • Neurologie51 %27.904
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde25 %13.891
  • Innere Medizin19 %10.618
  • Kardiologie1,8 %979
  • Geriatrie0,54 %294
  • Übrige 24 Abteilungen1,5 %824
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,38 %205
  • Gastroenterologie0,33 %178
  • Sonstige Fachabteilung0,25 %137
  • Intensivmedizin0,18 %98
  • Chirurgie0,057 %31
  • Nephrologie0,051 %28
  • Pneumologie0,044 %24
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,040 %22
  • Neurochirurgie0,037 %20
  • Unfallchirurgie0,033 %18
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,031 %17
  • Orthopädie0,029 %16
  • Endokrinologie0,013 %7
  • Urologie0,009 %5
  • Dermatologie0,007 %4
  • Gefäßchirurgie0,007 %4
  • Rheumatologie0,004 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %2
  • Augenheilkunde0,002 %1
  • Geburtshilfe0,002 %1
  • Kinderkardiologie0,002 %1
  • Nuklearmedizin0,002 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,002 %1
  • Thoraxchirurgie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Lermoyez-Schwindel
Primärschlüssel
Lermoyez-Syndrom
Primärschlüssel
Ohrschwindel
Primärschlüssel
Otogene Vertigo
Primärschlüssel
Otogener Schwindel
Primärschlüssel
Periphere Vertigo a.n.k.
Primärschlüssel
Peripherer Schwindel
Primärschlüssel
Peripher-labyrinthärer Schwindelzustand
Primärschlüssel
Vertigo auralis
Primärschlüssel
Vertigo auricularis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger peripherer Schwindel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte