H71 Cholesteatom des Mittelohres

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchwerwiegende Entzündungen des Ohrs und Trommelfellperforation — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Cholesteatom im Cavum tympani

Exklusive:

Cholesteatom im äußeren Ohr H60.4

Rezidivierendes Cholesteatom in der Mastoidhöhle nach Mastoidektomie H95.0

Diagnosehäufigkeit

7.591 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 98 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Rang 369 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,043 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 41, der Frauen ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,013 %1,0
1 bis unter 5 Jahre7152190,94 %3,3
5 bis unter 10 Jahre4372951425,8 %2,6
10 bis unter 15 Jahre4853061796,4 %2,6
15 bis unter 18 Jahre2411411003,2 %2,5
18 bis unter 20 Jahre13482521,8 %2,7
20 bis unter 25 Jahre3652241414,8 %2,6
25 bis unter 30 Jahre4352611745,7 %2,6
30 bis unter 35 Jahre5853582277,7 %2,5
35 bis unter 40 Jahre6383672718,4 %2,7
40 bis unter 45 Jahre5973462517,9 %2,8
45 bis unter 50 Jahre4702711996,2 %2,7
50 bis unter 55 Jahre5082932156,7 %2,8
55 bis unter 60 Jahre6003322687,9 %2,8
60 bis unter 65 Jahre5673082597,5 %2,9
65 bis unter 70 Jahre5102612496,7 %2,8
70 bis unter 75 Jahre3501721784,6 %3,0
75 bis unter 80 Jahre2651461193,5 %3,1
80 bis unter 85 Jahre2411081333,2 %3,3
85 bis unter 90 Jahre7228440,95 %3,9
90 bis unter 95 Jahre181080,24 %3,9
ab 95 Jahren1010,013 %11,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (15 bis unter 18 Jahre) und ⌀ 3,3 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

7.591 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (98 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde98 %7.449
  • Pädiatrie1,0 %78
  • Kinderchirurgie0,29 %22
  • Innere Medizin0,12 %9
  • Neurochirurgie0,092 %7
  • Übrige 8 Abteilungen0,34 %26
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,079 %6
  • Neurologie0,079 %6
  • Intensivmedizin0,066 %5
  • Kinderkardiologie0,066 %5
  • Gastroenterologie0,013 %1
  • Kardiologie0,013 %1
  • Nephrologie0,013 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,013 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Cholesteatom
Primärschlüssel
Cholesteatom des Cavum tympani
Primärschlüssel
Cholesteatom des Ohres
Primärschlüssel
Cholesteatom des Warzenfortsatzes
Primärschlüssel
Cholesteatom mit entzündlicher Reaktion
Primärschlüssel
Entzündetes Cholesteatom des Ohres
Primärschlüssel
Mittelohrcholesteatom
Primärschlüssel
Mittelohrgranulom
Primärschlüssel
Paukengranulation
Primärschlüssel
Perlgeschwulst
Primärschlüssel
Primäres Cholesteatom
Primärschlüssel
Primäres juveniles Cholesteatom
Primärschlüssel
Pseudocholesteatom
Primärschlüssel
Pseudocholesteatom des Mittelohres
Primärschlüssel
Cholesteatom mit Reaktion
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Cholesteatom des Mittelohres

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte