H71 Cholesteatom des Mittelohres

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchwerwiegende Entzündungen des Ohrs und Trommelfellperforation — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Cholesteatom im Cavum tympani

Exklusive:

Cholesteatom im äußeren Ohr H60.4

Rezidivierendes Cholesteatom in der Mastoidhöhle nach Mastoidektomie H95.0

Diagnosehäufigkeit

7.021 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 98 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 378 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,041 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 41, der Frauen ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre7348251,0 %2,6
5 bis unter 10 Jahre4442981466,3 %2,7
10 bis unter 15 Jahre4372661716,2 %2,6
15 bis unter 18 Jahre231145863,3 %2,7
18 bis unter 20 Jahre13177541,9 %2,8
20 bis unter 25 Jahre3411891524,9 %2,9
25 bis unter 30 Jahre4522691836,4 %2,8
30 bis unter 35 Jahre5413262157,7 %2,6
35 bis unter 40 Jahre5583332257,9 %2,8
40 bis unter 45 Jahre4923091837,0 %2,8
45 bis unter 50 Jahre4222581646,0 %2,8
50 bis unter 55 Jahre4932842097,0 %2,9
55 bis unter 60 Jahre5532882657,9 %2,8
60 bis unter 65 Jahre5453112347,8 %3,1
65 bis unter 70 Jahre4342292056,2 %3,0
70 bis unter 75 Jahre3711921795,3 %3,2
75 bis unter 80 Jahre2301061243,3 %3,5
80 bis unter 85 Jahre2041001042,9 %3,9
85 bis unter 90 Jahre5622340,80 %4,6
90 bis unter 95 Jahre13490,19 %6,2
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 3,9 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

7.021 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (98 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde98 %6.885
  • Pädiatrie1,3 %91
  • Kinderchirurgie0,14 %10
  • Neurologie0,100 %7
  • Innere Medizin0,085 %6
  • Übrige 10 Abteilungen0,31 %22
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,057 %4
  • Kinderkardiologie0,057 %4
  • Neurochirurgie0,057 %4
  • Chirurgie0,028 %2
  • Dermatologie0,028 %2
  • Geriatrie0,028 %2
  • Gastroenterologie0,014 %1
  • Kardiologie0,014 %1
  • Nephrologie0,014 %1
  • Orthopädie0,014 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Cholesteatom
Primärschlüssel
Cholesteatom des Cavum tympani
Primärschlüssel
Cholesteatom des Ohres
Primärschlüssel
Cholesteatom des Warzenfortsatzes
Primärschlüssel
Cholesteatom mit entzündlicher Reaktion
Primärschlüssel
Entzündetes Cholesteatom des Ohres
Primärschlüssel
Mittelohrcholesteatom
Primärschlüssel
Mittelohrgranulom
Primärschlüssel
Paukengranulation
Primärschlüssel
Perlgeschwulst
Primärschlüssel
Primäres Cholesteatom
Primärschlüssel
Primäres juveniles Cholesteatom
Primärschlüssel
Pseudocholesteatom
Primärschlüssel
Pseudocholesteatom des Mittelohres
Primärschlüssel
Cholesteatom mit Reaktion
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Cholesteatom des Mittelohres

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte