H66.1 Chronische mesotympanale eitrige Otitis media

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPhlegmone des äußeren Ohrs, seröse und chronisch eitrige Mittelohrentzündungen, Cholesteatom, Otitis media adhaesiva und idiopathischer Hörsturz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Benigne chronische eitrige Otitis media

Chronische Tubenmittelohrkrankheit

Diagnosehäufigkeit

5.520 Fälle · 50 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 74 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Rang 561 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,031 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,018 %8,0
1 bis unter 5 Jahre2915140,53 %4,0
5 bis unter 10 Jahre3231741495,9 %2,2
10 bis unter 15 Jahre3912011907,1 %2,2
15 bis unter 18 Jahre175100753,2 %2,5
18 bis unter 20 Jahre9757401,8 %2,6
20 bis unter 25 Jahre2481301184,5 %2,5
25 bis unter 30 Jahre3131551585,7 %2,5
30 bis unter 35 Jahre3732081656,8 %2,4
35 bis unter 40 Jahre4212012207,6 %2,3
40 bis unter 45 Jahre3991802197,2 %2,4
45 bis unter 50 Jahre3691672026,7 %2,5
50 bis unter 55 Jahre3831861976,9 %2,5
55 bis unter 60 Jahre4552252308,2 %2,5
60 bis unter 65 Jahre4822512318,7 %2,7
65 bis unter 70 Jahre3651811846,6 %2,7
70 bis unter 75 Jahre3171581595,7 %2,9
75 bis unter 80 Jahre18593923,4 %3,6
80 bis unter 85 Jahre13567682,4 %3,3
85 bis unter 90 Jahre4627190,83 %4,4
90 bis unter 95 Jahre12840,22 %7,8
ab 95 Jahren1100,018 %3,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,2 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 3,6 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

13.602 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (74 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde74 %10.031
  • Pädiatrie24 %3.232
  • Innere Medizin1,3 %181
  • Neurologie0,39 %53
  • Kinderchirurgie0,18 %24
  • Übrige 18 Abteilungen0,60 %81
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,11 %15
  • Neonatologie0,074 %10
  • Intensivmedizin0,059 %8
  • Gastroenterologie0,051 %7
  • Kinderkardiologie0,051 %7
  • Chirurgie0,037 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,037 %5
  • Nephrologie0,029 %4
  • Neurochirurgie0,029 %4
  • Geriatrie0,022 %3
  • Pneumologie0,022 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,022 %3
  • Rheumatologie0,015 %2
  • Augenheilkunde0,007 %1
  • Dermatologie0,007 %1
  • Endokrinologie0,007 %1
  • Thoraxchirurgie0,007 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H66.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Benigne chronische eitrige Otitis media
Primärschlüssel
Chronische mesotympanale eitrige Otitis media
Primärschlüssel
Chronische mesotympanale eitrige Otitis media mit Myringitis
Primärschlüssel
Chronische mesotympanale Otitis media
Primärschlüssel
Chronische Tubenmittelohrkrankheit
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Chronische mesotympanale eitrige Otitis media

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte