H66.1 Chronische mesotympanale eitrige Otitis media

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPhlegmone des äußeren Ohrs, seröse und chronisch eitrige Mittelohrentzündungen, Cholesteatom, Otitis media adhaesiva und idiopathischer Hörsturz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Benigne chronische eitrige Otitis media

Chronische Tubenmittelohrkrankheit

Diagnosehäufigkeit

5.041 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 77 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 591 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,029 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 44 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2814140,56 %2,0
5 bis unter 10 Jahre3501831676,9 %2,2
10 bis unter 15 Jahre3271871406,5 %2,3
15 bis unter 18 Jahre178102763,5 %2,6
18 bis unter 20 Jahre8944451,8 %2,4
20 bis unter 25 Jahre2471201274,9 %2,6
25 bis unter 30 Jahre2931451485,8 %2,5
30 bis unter 35 Jahre3461761706,9 %2,5
35 bis unter 40 Jahre3881722167,7 %2,7
40 bis unter 45 Jahre3361501866,7 %2,6
45 bis unter 50 Jahre2911391525,8 %2,6
50 bis unter 55 Jahre3581821767,1 %2,6
55 bis unter 60 Jahre4032041998,0 %2,7
60 bis unter 65 Jahre4322012318,6 %2,7
65 bis unter 70 Jahre3621781847,2 %3,0
70 bis unter 75 Jahre2561401165,1 %3,0
75 bis unter 80 Jahre17483913,5 %3,4
80 bis unter 85 Jahre14276662,8 %3,3
85 bis unter 90 Jahre3614220,71 %5,4
90 bis unter 95 Jahre5230,099 %5,8
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,2 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 3,4 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

10.628 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (77 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde77 %8.191
  • Pädiatrie21 %2.188
  • Innere Medizin1,3 %141
  • Neurologie0,40 %42
  • Kardiologie0,11 %12
  • Übrige 15 Abteilungen0,51 %54
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,10 %11
  • Gastroenterologie0,056 %6
  • Neonatologie0,047 %5
  • Dermatologie0,038 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,038 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,028 %3
  • Intensivmedizin0,028 %3
  • Nephrologie0,028 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,028 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,028 %3
  • Chirurgie0,019 %2
  • Geriatrie0,019 %2
  • Kinderkardiologie0,019 %2
  • Neurochirurgie0,019 %2
  • Unfallchirurgie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H66.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Benigne chronische eitrige Otitis media
Primärschlüssel
Chronische mesotympanale eitrige Otitis media
Primärschlüssel
Chronische mesotympanale eitrige Otitis media mit Myringitis
Primärschlüssel
Chronische mesotympanale Otitis media
Primärschlüssel
Chronische Tubenmittelohrkrankheit
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Chronische mesotympanale eitrige Otitis media

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte