H54.4 Blindheit und hochgradige Sehbehinderung, monokular

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Erkrankungen des Auges — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Text:

Stufen 3, 4 und 5 der Sehbeeinträchtigung eines Auges mit Stufen 0, 1, 2 oder 9 des anderen Auges

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H54.-

Typen des Diabetes mellitus

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

123 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 44 % Neurologie’24

Rang 3774 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3032,4 %2,3
10 bis unter 15 Jahre1100,81 %–
15 bis unter 18 Jahre1010,81 %–
18 bis unter 20 Jahre1010,81 %4,0
20 bis unter 25 Jahre2021,6 %4,8
25 bis unter 30 Jahre3302,4 %4,5
30 bis unter 35 Jahre5324,1 %3,8
35 bis unter 40 Jahre3122,4 %8,0
40 bis unter 45 Jahre2021,6 %1,3
45 bis unter 50 Jahre5414,1 %1,9
50 bis unter 55 Jahre11568,9 %7,5
55 bis unter 60 Jahre12669,8 %5,7
60 bis unter 65 Jahre6334,9 %3,3
65 bis unter 70 Jahre11478,9 %3,6
70 bis unter 75 Jahre147711 %2,7
75 bis unter 80 Jahre11568,9 %5,7
80 bis unter 85 Jahre157812 %2,8
85 bis unter 90 Jahre135811 %5,6
90 bis unter 95 Jahre4313,3 %1,7
ab 95 Jahren000–3,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

435 Fälle

Vor allem Neurologie und Augenheilkunde (44 % und 30 %)

  • Neurologie44 %192
  • Augenheilkunde30 %132
  • Pädiatrie11 %48
  • Innere Medizin8,5 %37
  • Kardiologie1,4 %6
  • Übrige 10 Abteilungen4,6 %20
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %5
  • Geriatrie0,69 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,69 %3
  • Intensivmedizin0,46 %2
  • Kinderchirurgie0,46 %2
  • Gastroenterologie0,23 %1
  • Nephrologie0,23 %1
  • Neurochirurgie0,23 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,23 %1
  • Unfallchirurgie0,23 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H54.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Blindheit eines Auges
Primärschlüssel
Einseitige Amaurose
Primärschlüssel
Einseitige Amaurose bei normalem Visus des anderen Auges
Primärschlüssel
Einseitiger Visusverlust <0,05 bei normalem Visus des anderen Auges
Primärschlüssel
Hochgradige monokulare Sehbehinderung
Primärschlüssel
Monokulare Blindheit
Primärschlüssel
Stufe 3 der Sehbeeinträchtigung eines Auges mit Stufen 0, 1, 2 oder 9 des anderen Auges
Primärschlüssel
Stufe 4 der Sehbeeinträchtigung eines Auges mit Stufen 0, 1, 2 oder 9 des anderen Auges
Primärschlüssel
Stufe 5 der Sehbeeinträchtigung eines Auges mit Stufen 0, 1, 2 oder 9 des anderen Auges
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Blindheit und hochgradige Sehbehinderung, monokular

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte