H53.- Sehstörungen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes9

H53.0 Amblyopia ex anopsiaMorbi-RSA
H53.1 Subjektive SehstörungenMorbi-RSA
H53.2 DiplopieMorbi-RSA
H53.3 Sonstige Störungen des binokularen SehensMorbi-RSA
H53.4 GesichtsfelddefekteMorbi-RSA
H53.5 FarbsinnstörungenMorbi-RSA
H53.6 NachtblindheitMorbi-RSA
H53.8 Sonstige SehstörungenMorbi-RSA
H53.9 Sehstörung, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

6.474 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 71 % Neurologie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter H53.-.

Rang 405 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,037 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 56 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3210,046 %1,7
1 bis unter 5 Jahre3216160,49 %1,7
5 bis unter 10 Jahre2351171183,6 %1,9
10 bis unter 15 Jahre218711473,4 %2,1
15 bis unter 18 Jahre12846822,0 %2,5
18 bis unter 20 Jahre8631551,3 %3,2
20 bis unter 25 Jahre233991343,6 %2,7
25 bis unter 30 Jahre2911061854,5 %3,0
30 bis unter 35 Jahre3491452045,4 %2,7
35 bis unter 40 Jahre3921522406,1 %2,6
40 bis unter 45 Jahre3891672226,0 %2,8
45 bis unter 50 Jahre3671622055,7 %3,0
50 bis unter 55 Jahre4532032507,0 %3,2
55 bis unter 60 Jahre5743132618,9 %3,2
60 bis unter 65 Jahre6123172959,5 %3,1
65 bis unter 70 Jahre5112582537,9 %3,5
70 bis unter 75 Jahre4491942556,9 %3,4
75 bis unter 80 Jahre3911692226,0 %3,6
80 bis unter 85 Jahre4301672636,6 %3,8
85 bis unter 90 Jahre2641021624,1 %3,8
90 bis unter 95 Jahre5621350,86 %4,7
ab 95 Jahren11380,17 %2,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 3,8 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

6.474 Fälle

Überwiegend Neurologie (71 %)

  • Neurologie71 %4.572
  • Innere Medizin10 %651
  • Pädiatrie8,8 %571
  • Augenheilkunde7,9 %512
  • Kardiologie0,68 %44
  • Übrige 20 Abteilungen1,9 %124
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie0,39 %25
  • Sonstige Fachabteilung0,28 %18
  • Intensivmedizin0,23 %15
  • Geriatrie0,17 %11
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,14 %9
  • Plastische Chirurgie0,12 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %7
  • Kinderchirurgie0,077 %5
  • Nephrologie0,077 %5
  • Gastroenterologie0,062 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,062 %4
  • Unfallchirurgie0,046 %3
  • Chirurgie0,031 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,031 %2
  • Dermatologie0,015 %1
  • Endokrinologie0,015 %1
  • Geburtshilfe0,015 %1
  • Kinderkardiologie0,015 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,015 %1
  • Rheumatologie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sehstörungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte