H53.- Sehstörungen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes9

H53.0 Amblyopia ex anopsiaMorbi-RSA
H53.1 Subjektive SehstörungenMorbi-RSA
H53.2 DiplopieMorbi-RSA
H53.3 Sonstige Störungen des binokularen SehensMorbi-RSA
H53.4 GesichtsfelddefekteMorbi-RSA
H53.5 FarbsinnstörungenMorbi-RSA
H53.6 NachtblindheitMorbi-RSA
H53.8 Sonstige SehstörungenMorbi-RSA
H53.9 Sehstörung, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

6.133 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 67 % Neurologie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter H53.-.

Rang 403 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,036 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 56 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12930,20 %1,7
1 bis unter 5 Jahre2915140,47 %2,3
5 bis unter 10 Jahre2261231033,7 %2,0
10 bis unter 15 Jahre219891303,6 %2,3
15 bis unter 18 Jahre13545902,2 %2,7
18 bis unter 20 Jahre8324591,4 %3,0
20 bis unter 25 Jahre240631773,9 %2,7
25 bis unter 30 Jahre2761001764,5 %2,6
30 bis unter 35 Jahre3421352075,6 %2,6
35 bis unter 40 Jahre3061401665,0 %2,7
40 bis unter 45 Jahre3471541935,7 %3,0
45 bis unter 50 Jahre3331511825,4 %3,0
50 bis unter 55 Jahre4232052186,9 %3,2
55 bis unter 60 Jahre5552792769,0 %3,2
60 bis unter 65 Jahre5262662608,6 %3,5
65 bis unter 70 Jahre4592402197,5 %3,3
70 bis unter 75 Jahre4512172347,4 %3,5
75 bis unter 80 Jahre3681652036,0 %3,9
80 bis unter 85 Jahre4831942897,9 %3,8
85 bis unter 90 Jahre242891533,9 %4,1
90 bis unter 95 Jahre6824441,1 %3,8
ab 95 Jahren10370,16 %4,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 4,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

6.133 Fälle

Überwiegend Neurologie (67 %)

  • Neurologie67 %4.139
  • Innere Medizin10 %625
  • Augenheilkunde9,9 %608
  • Pädiatrie9,3 %573
  • Kardiologie0,86 %53
  • Übrige 23 Abteilungen2,2 %135
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie0,28 %17
  • Intensivmedizin0,26 %16
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %14
  • Chirurgie0,20 %12
  • Kinderchirurgie0,18 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %9
  • Gastroenterologie0,15 %9
  • Geriatrie0,11 %7
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,11 %7
  • Plastische Chirurgie0,11 %7
  • Urologie0,082 %5
  • Nephrologie0,065 %4
  • Unfallchirurgie0,049 %3
  • Gefäßchirurgie0,033 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,033 %2
  • Kinderkardiologie0,033 %2
  • Pneumologie0,033 %2
  • Endokrinologie0,016 %1
  • Geburtshilfe0,016 %1
  • Herzchirurgie0,016 %1
  • Orthopädie0,016 %1
  • Rheumatologie0,016 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,016 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sehstörungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte