H44.0 Purulente Endophthalmitis

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchwere Entzündung des Auges, Uveitis, Makuladegeneration, Augenverletzung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Glaskörperabszess

Panophthalmie

Regeln außerhalb des Katalogs1

Versagen und Abstoßung eines Hornhauttransplantates des Auges ist mit dem Kode

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.134 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 97 % Augenheilkunde’24

Rang 1581 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 77 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,18 %3,0
1 bis unter 5 Jahre8350,71 %4,3
5 bis unter 10 Jahre9630,79 %2,5
10 bis unter 15 Jahre5320,44 %3,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–4,8
25 bis unter 30 Jahre2110,18 %6,2
30 bis unter 35 Jahre7430,62 %6,7
35 bis unter 40 Jahre8440,71 %6,1
40 bis unter 45 Jahre9630,79 %5,6
45 bis unter 50 Jahre10550,88 %8,4
50 bis unter 55 Jahre332852,9 %5,9
55 bis unter 60 Jahre6032285,3 %7,2
60 bis unter 65 Jahre7838406,9 %6,9
65 bis unter 70 Jahre131656612 %7,7
70 bis unter 75 Jahre150698113 %8,2
75 bis unter 80 Jahre164739114 %7,1
80 bis unter 85 Jahre2338914421 %7,3
85 bis unter 90 Jahre1856911616 %7,4
90 bis unter 95 Jahre3312212,9 %6,9
ab 95 Jahren7160,62 %7,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

4.298 Fälle

Überwiegend Augenheilkunde (97 %)

  • Augenheilkunde97 %4.174
  • Pädiatrie0,95 %41
  • Innere Medizin0,77 %33
  • Neurologie0,37 %16
  • Kardiologie0,21 %9
  • Übrige 11 Abteilungen0,58 %25
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,093 %4
  • Geriatrie0,070 %3
  • Rheumatologie0,070 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,070 %3
  • Chirurgie0,047 %2
  • Dermatologie0,047 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,047 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,047 %2
  • Kinderchirurgie0,047 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,023 %1
  • Urologie0,023 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Augenabszess
Primärschlüssel
Augeninfektion
Primärschlüssel
Augenphlegmone
Primärschlüssel
Bakterielle Endophthalmitis
Primärschlüssel
Bakterielle Panophthalmitis
Primärschlüssel
Endophthalmie
Primärschlüssel
Glaskörperabszess
Primärschlüssel
Intraokulare Sepsis
Primärschlüssel
Metastatische Ophthalmie
Primärschlüssel
Mykotische Panophthalmitis
Primärschlüssel
Panophthalmie
Primärschlüssel
Panophthalmitis
Primärschlüssel
Purulente Augeninfektion
Primärschlüssel
Purulente Endophthalmitis
Primärschlüssel
Septische Endophthalmitis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Purulente Endophthalmitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte