H40.3 Glaukom (sekundär) nach Verletzung des Auges

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere und näher bez. Erkrankungen des Auges — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Kodierhinweis:

Soll die Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

352 Fälle · 77 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 100 % Augenheilkunde’22

Rang 2707 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 55, der Frauen ab etwa 61 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,28 %9,0
10 bis unter 15 Jahre9902,6 %2,1
15 bis unter 18 Jahre6421,7 %3,5
18 bis unter 20 Jahre6421,7 %4,3
20 bis unter 25 Jahre131303,7 %2,8
25 bis unter 30 Jahre211746,0 %3,1
30 bis unter 35 Jahre201555,7 %3,9
35 bis unter 40 Jahre181535,1 %2,1
40 bis unter 45 Jahre171434,8 %2,8
45 bis unter 50 Jahre211746,0 %3,4
50 bis unter 55 Jahre342959,7 %3,8
55 bis unter 60 Jahre39291011 %3,1
60 bis unter 65 Jahre43321112 %3,6
65 bis unter 70 Jahre261977,4 %4,1
70 bis unter 75 Jahre2010105,7 %2,5
75 bis unter 80 Jahre131033,7 %3,2
80 bis unter 85 Jahre312478,8 %3,8
85 bis unter 90 Jahre10732,8 %2,7
90 bis unter 95 Jahre4311,1 %4,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

63.771 Fälle

Überwiegend Augenheilkunde (100 %)

  • Augenheilkunde100 %63.510
  • Neurologie0,13 %84
  • Innere Medizin0,099 %63
  • Pädiatrie0,074 %47
  • Kardiologie0,020 %13
  • Übrige 16 Abteilungen0,085 %54
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,017 %11
  • Kinderchirurgie0,016 %10
  • Dermatologie0,009 %6
  • Gastroenterologie0,006 %4
  • Chirurgie0,005 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,005 %3
  • Orthopädie0,005 %3
  • Intensivmedizin0,003 %2
  • Nephrologie0,003 %2
  • Neurochirurgie0,003 %2
  • Unfallchirurgie0,003 %2
  • Urologie0,003 %2
  • Gefäßchirurgie0,002 %1
  • Neonatologie0,002 %1
  • Pneumologie0,002 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H40.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Glaukom durch Contusio bulbi
Primärschlüssel
Posttraumatische vordere Synechie mit Sekundärglaukom
Primärschlüssel
Posttraumatisches Sekundärglaukom
Primärschlüssel
Sekundärglaukom bei traumatischer Blutung
Primärschlüssel
Sekundärglaukom nach Augenverletzung
Primärschlüssel
Sekundärglaukom nach Bulbuskontusion
Primärschlüssel
Sekundärglaukom nach Bulbusprellung
Primärschlüssel
Sekundärglaukom nach Kammerwinkeleinriss
Primärschlüssel
Traumatisches Glaukom
Primärschlüssel
Traumatisches hämorrhagisches Glaukom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Glaukom (sekundär) nach Verletzung des Auges

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte