H35.2 Sonstige proliferative Retinopathie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Erkrankungen des Auges — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Proliferative Vitreoretinopathie

Exklusive:

Proliferative Vitreoretinopathie mit Netzhautablösung H33.4

Diagnosehäufigkeit

241 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 98 % Augenheilkunde’22

Rang 3103 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2200,83 %11,5
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre4311,7 %1,8
10 bis unter 15 Jahre3211,2 %1,7
15 bis unter 18 Jahre2110,83 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2200,83 %3,0
25 bis unter 30 Jahre9543,7 %1,9
30 bis unter 35 Jahre13945,4 %3,4
35 bis unter 40 Jahre11834,6 %3,8
40 bis unter 45 Jahre8353,3 %2,6
45 bis unter 50 Jahre17987,1 %3,4
50 bis unter 55 Jahre191457,9 %3,7
55 bis unter 60 Jahre28171112 %3,1
60 bis unter 65 Jahre26131311 %2,7
65 bis unter 70 Jahre30171312 %3,8
70 bis unter 75 Jahre2416810,0 %3,7
75 bis unter 80 Jahre15786,2 %3,5
80 bis unter 85 Jahre191187,9 %3,2
85 bis unter 90 Jahre8173,3 %2,8
90 bis unter 95 Jahre1010,41 %2,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

27.262 Fälle

Überwiegend Augenheilkunde (98 %)

  • Augenheilkunde98 %26.843
  • Pädiatrie0,50 %135
  • Neurologie0,35 %95
  • Innere Medizin0,22 %61
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,15 %40
  • Übrige 15 Abteilungen0,32 %88
▸ Übrige einzeln
  • Neonatologie0,11 %30
  • Intensivmedizin0,055 %15
  • Kardiologie0,026 %7
  • Rheumatologie0,018 %5
  • Dermatologie0,015 %4
  • Gastroenterologie0,015 %4
  • Geriatrie0,015 %4
  • Kinderchirurgie0,015 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,015 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,011 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,007 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,007 %2
  • Nephrologie0,007 %2
  • Kinderkardiologie0,004 %1
  • Pneumologie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H35.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Autosomal-dominante neovaskuläre inflammatorische Vitreoretinopathie
329211Primärschlüssel
Proliferative Retinopathie a.n.k.
Primärschlüssel
Proliferative Vitreoretinopathie
Primärschlüssel
Proliferative Retinopathie
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

329211
Vitreoretinopathie, inflammatorische neovaskuläre, autosomal-dominanteADNIV

Änderungen

2010Bestand
Sonstige proliferative Retinopathie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte