H20.2 Phakogene Iridozyklitis

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchwere Entzündung des Auges, Uveitis, Makuladegeneration, Augenverletzung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H20.-

Versagen und Abstoßung eines Hornhauttransplantates des Auges ist mit dem Kode

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

18 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 92 % Augenheilkunde’24

Rang 5611 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 50, der Frauen ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000–5,0
15 bis unter 18 Jahre1015,6 %–
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1105,6 %2,0
30 bis unter 35 Jahre1105,6 %–
35 bis unter 40 Jahre21111 %3,5
40 bis unter 45 Jahre000–2,0
45 bis unter 50 Jahre22011 %3,0
50 bis unter 55 Jahre000–5,7
55 bis unter 60 Jahre21111 %4,0
60 bis unter 65 Jahre1015,6 %3,8
65 bis unter 70 Jahre1105,6 %–
70 bis unter 75 Jahre1105,6 %3,0
75 bis unter 80 Jahre32117 %3,0
80 bis unter 85 Jahre20211 %–
85 bis unter 90 Jahre1015,6 %–
90 bis unter 95 Jahre000–9,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.290 Fälle

Überwiegend Augenheilkunde (92 %)

  • Augenheilkunde92 %2.118
  • Pädiatrie4,2 %96
  • Neurologie1,6 %36
  • Rheumatologie0,83 %19
  • Innere Medizin0,66 %15
  • Übrige 5 Abteilungen0,26 %6
▸ Übrige einzeln
  • Dermatologie0,087 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,044 %1
  • Kinderchirurgie0,044 %1
  • Plastische Chirurgie0,044 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,044 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H20.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Iridozyklitis mit Linseninduration
Primärschlüssel
Linsen-induzierte Iridozyklitis
209959Primärschlüssel
Linsen-induzierte Uveitis
209959Primärschlüssel
Phakoanaphylaktische Uveitis
209959Primärschlüssel
Phakogene Iridozyklitis
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

209959
Uveitis, phakoanaphylaktischeEndophthalmitis phacoanaphylactica · Linsen-abhängige Endophthalmitis · +4

Änderungen

2010Bestand
Phakogene Iridozyklitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte