G97.1 Sonstige Reaktion auf Spinal- und Lumbalpunktion

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über G97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über G97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

990 Fälle · 73 % Frauen · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 39 % Neurochirurgie’24

Rang 1708 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 34 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre12931,2 %2,0
5 bis unter 10 Jahre2714132,7 %2,6
10 bis unter 15 Jahre4123184,1 %4,4
15 bis unter 18 Jahre359263,5 %3,0
18 bis unter 20 Jahre277202,7 %2,8
20 bis unter 25 Jahre124269813 %3,0
25 bis unter 30 Jahre1292610313 %3,2
30 bis unter 35 Jahre112219111 %3,3
35 bis unter 40 Jahre126319513 %3,7
40 bis unter 45 Jahre9316779,4 %3,6
45 bis unter 50 Jahre7514617,6 %3,3
50 bis unter 55 Jahre6427376,5 %3,8
55 bis unter 60 Jahre4919304,9 %3,7
60 bis unter 65 Jahre359263,5 %4,4
65 bis unter 70 Jahre174131,7 %2,8
70 bis unter 75 Jahre11651,1 %4,0
75 bis unter 80 Jahre6240,61 %3,3
80 bis unter 85 Jahre3120,30 %2,0
85 bis unter 90 Jahre3210,30 %2,5
90 bis unter 95 Jahre1100,10 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.765 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurochirurgie, hat 39 %

  • Neurochirurgie39 %1.092
  • Neurologie30 %824
  • Chirurgie8,8 %243
  • Orthopädie6,1 %168
  • Pädiatrie5,0 %138
  • Übrige 18 Abteilungen11 %300
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie3,3 %90
  • Innere Medizin2,4 %65
  • Kinderchirurgie1,2 %34
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %31
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,94 %26
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,47 %13
  • Intensivmedizin0,36 %10
  • Geriatrie0,29 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,22 %6
  • Kardiologie0,18 %5
  • Gastroenterologie0,072 %2
  • Gefäßchirurgie0,072 %2
  • Nephrologie0,072 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,072 %2
  • Geburtshilfe0,036 %1
  • Kinderkardiologie0,036 %1
  • Plastische Chirurgie0,036 %1
  • Strahlenheilkunde0,036 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G97.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Komplikation durch Lumbalpunktion
Primärschlüssel
Komplikation durch Spinalpunktion
Primärschlüssel
Kopfschmerzen nach Liquorverlust durch Punktion
Primärschlüssel
Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion
Primärschlüssel
Kopfschmerzen nach Spinalpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach Lumbalpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach Rückenmarkpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach Spinalpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach zerebrospinalem Flüssigkeitsverlust
Primärschlüssel
Synkope nach Lumbalpunktion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Reaktion auf Spinal- und Lumbalpunktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte