G97.1 Sonstige Reaktion auf Spinal- und Lumbalpunktion

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über G97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über G97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

696 Fälle · 71 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 40 % Neurochirurgie’22

Rang 2005 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 34 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre4220,57 %2,8
5 bis unter 10 Jahre171072,4 %2,5
10 bis unter 15 Jahre2210123,2 %2,8
15 bis unter 18 Jahre219123,0 %3,3
18 bis unter 20 Jahre297224,2 %3,8
20 bis unter 25 Jahre84216312 %3,4
25 bis unter 30 Jahre95237214 %3,3
30 bis unter 35 Jahre96217514 %3,9
35 bis unter 40 Jahre90207013 %3,6
40 bis unter 45 Jahre6824449,8 %3,5
45 bis unter 50 Jahre5020307,2 %3,7
50 bis unter 55 Jahre4213296,0 %4,1
55 bis unter 60 Jahre3612245,2 %3,7
60 bis unter 65 Jahre141132,0 %4,2
65 bis unter 70 Jahre6330,86 %4,5
70 bis unter 75 Jahre7341,0 %2,1
75 bis unter 80 Jahre7161,0 %2,7
80 bis unter 85 Jahre6330,86 %2,3
85 bis unter 90 Jahre2200,29 %2,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.312 Fälle

Vor allem Neurochirurgie und Neurologie (40 % und 28 %)

  • Neurochirurgie40 %935
  • Neurologie28 %648
  • Chirurgie9,0 %209
  • Pädiatrie5,8 %134
  • Orthopädie5,5 %128
  • Übrige 18 Abteilungen11 %258
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie3,0 %69
  • Innere Medizin2,8 %65
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %29
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,99 %23
  • Kinderchirurgie0,95 %22
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,61 %14
  • Intensivmedizin0,43 %10
  • Kardiologie0,22 %5
  • Geriatrie0,17 %4
  • Gastroenterologie0,13 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,13 %3
  • Kinderkardiologie0,13 %3
  • Plastische Chirurgie0,087 %2
  • Strahlenheilkunde0,087 %2
  • Geburtshilfe0,043 %1
  • Gefäßchirurgie0,043 %1
  • Pneumologie0,043 %1
  • Thoraxchirurgie0,043 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G97.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Komplikation durch Lumbalpunktion
Primärschlüssel
Komplikation durch Spinalpunktion
Primärschlüssel
Kopfschmerzen nach Liquorverlust durch Punktion
Primärschlüssel
Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion
Primärschlüssel
Kopfschmerzen nach Spinalpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach Lumbalpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach Rückenmarkpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach Spinalpunktion
Primärschlüssel
Reaktion nach zerebrospinalem Flüssigkeitsverlust
Primärschlüssel
Synkope nach Lumbalpunktion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Reaktion auf Spinal- und Lumbalpunktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte