G95.8- Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Rückenmarkes

ICD-10-GM 2016Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Inklusive:

Myelopathie durch: Arzneimittel

Myelopathie durch: Strahlenwirkung

Rückenmarkblase o.n.A.

Kodierhinweis:

Soll das exogene Agens angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Exklusive:

Neuromuskuläre Dysfunktion der Harnblase ohne Angabe einer Rückenmarkläsion N31.-

Subkodes7

G95.80 Harnblasenlähmung bei Schädigung des oberen motorischen Neurons [UMNL]
G95.81 Harnblasenlähmung bei Schädigung des unteren motorischen Neurons [LMNL]
G95.82 Harnblasenfunktionsstörung durch spinalen Schock
G95.83 Spinale Spastik der quergestreiften Muskulatur
G95.84 Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie bei Schädigungen des Rückenmarkes
G95.85 Deafferentierungsschmerz bei Schädigungen des Rückenmarkes
G95.88 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Rückenmarkes

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2016 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte