G93.6 Hirnödem

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHirnödem — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Hirnödem: durch Geburtsverletzung P11.0

Hirnödem: traumatisch S06.1

Diagnosehäufigkeit

811 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 60 % Neurologie’22

Rang 1848 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr7520,86 %3,4
1 bis unter 5 Jahre8620,99 %4,0
5 bis unter 10 Jahre8440,99 %5,8
10 bis unter 15 Jahre6330,74 %7,2
15 bis unter 18 Jahre12661,5 %5,9
18 bis unter 20 Jahre9451,1 %16,2
20 bis unter 25 Jahre14591,7 %6,1
25 bis unter 30 Jahre17982,1 %10,7
30 bis unter 35 Jahre259163,1 %9,6
35 bis unter 40 Jahre3413214,2 %8,9
40 bis unter 45 Jahre3315184,1 %10,6
45 bis unter 50 Jahre4828205,9 %18,1
50 bis unter 55 Jahre5632246,9 %7,8
55 bis unter 60 Jahre81414010,0 %8,3
60 bis unter 65 Jahre111446714 %7,9
65 bis unter 70 Jahre91444711 %9,3
70 bis unter 75 Jahre102327013 %9,0
75 bis unter 80 Jahre5518376,8 %10,3
80 bis unter 85 Jahre5519366,8 %11,8
85 bis unter 90 Jahre2710173,3 %10,6
90 bis unter 95 Jahre9361,1 %7,4
ab 95 Jahren3210,37 %15,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,8 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 11,8 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

16.620 Fälle

Überwiegend Neurologie (60 %)

  • Neurologie60 %9.989
  • Innere Medizin13 %2.114
  • Pädiatrie8,0 %1.337
  • Neurochirurgie7,5 %1.251
  • Dermatologie2,4 %397
  • Übrige 27 Abteilungen9,2 %1.532
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,1 %357
  • Intensivmedizin1,9 %321
  • Kardiologie0,69 %115
  • Unfallchirurgie0,61 %101
  • Geriatrie0,60 %99
  • Gastroenterologie0,39 %64
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,39 %64
  • Kinderchirurgie0,37 %62
  • Strahlenheilkunde0,34 %56
  • Pneumologie0,32 %54
  • Nephrologie0,22 %37
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,20 %33
  • Augenheilkunde0,19 %31
  • Chirurgie0,17 %29
  • Allgemeine Psychiatrie0,090 %15
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,090 %15
  • Rheumatologie0,090 %15
  • Neonatologie0,078 %13
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,078 %13
  • Orthopädie0,066 %11
  • Kinderkardiologie0,060 %10
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,036 %6
  • Urologie0,024 %4
  • Gefäßchirurgie0,012 %2
  • Thoraxchirurgie0,012 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,012 %2
  • Endokrinologie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G93.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Gehirnödem
Primärschlüssel
Gehirnschwellung
Primärschlüssel
Hirnödem
Primärschlüssel
Hirnschwellung
Primärschlüssel
Hypertonisches Gehirnödem
Primärschlüssel
Intrakranieller Erguss
Primärschlüssel
Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom
Primärschlüssel
Reversibles posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom (RPLS)
Primärschlüssel
Seröser Gehirnerguss
Primärschlüssel
Zerebraler Erguss
Primärschlüssel
Zerebrales Ödem
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hirnödem

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte