G91.9 Hydrozephalus, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHydrozephalus / hypoxische Hirnschäden / Hirnstammkompression und sonstige Schädigungen des Gehirns — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

550 Fälle · 55 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 42 % Neurologie’22

Rang 2215 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 52, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr69482113 %4,4
1 bis unter 5 Jahre57362110 %3,6
5 bis unter 10 Jahre2613134,7 %2,0
10 bis unter 15 Jahre12482,2 %2,4
15 bis unter 18 Jahre8621,5 %4,0
18 bis unter 20 Jahre2110,36 %2,0
20 bis unter 25 Jahre11742,0 %8,5
25 bis unter 30 Jahre10371,8 %17,0
30 bis unter 35 Jahre8711,5 %2,3
35 bis unter 40 Jahre161242,9 %5,5
40 bis unter 45 Jahre11472,0 %2,5
45 bis unter 50 Jahre16792,9 %6,7
50 bis unter 55 Jahre2715124,9 %4,7
55 bis unter 60 Jahre3415196,2 %12,2
60 bis unter 65 Jahre3720176,7 %9,3
65 bis unter 70 Jahre2716114,9 %6,7
70 bis unter 75 Jahre56312510 %7,2
75 bis unter 80 Jahre4918318,9 %6,2
80 bis unter 85 Jahre59362311 %4,8
85 bis unter 90 Jahre14592,5 %6,1
90 bis unter 95 Jahre1100,18 %15,0
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,6 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 7,2 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

10.635 Fälle

Vor allem Neurologie und Neurochirurgie (42 % und 38 %)

  • Neurologie42 %4.451
  • Neurochirurgie38 %4.043
  • Pädiatrie7,4 %789
  • Innere Medizin5,5 %589
  • Geriatrie2,2 %237
  • Übrige 22 Abteilungen4,9 %526
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie2,0 %218
  • Intensivmedizin0,70 %74
  • Unfallchirurgie0,48 %51
  • Kardiologie0,32 %34
  • Sonstige Fachabteilung0,31 %33
  • Chirurgie0,24 %26
  • Neonatologie0,21 %22
  • Allgemeine Psychiatrie0,16 %17
  • Kinderkardiologie0,16 %17
  • Gastroenterologie0,11 %12
  • Orthopädie0,056 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,038 %4
  • Nephrologie0,019 %2
  • Urologie0,019 %2
  • Endokrinologie0,009 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %1
  • Geburtshilfe0,009 %1
  • Gefäßchirurgie0,009 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,009 %1
  • Plastische Chirurgie0,009 %1
  • Pneumologie0,009 %1
  • Rheumatologie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G91.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Erworbener Hydrocephalus internus
Primärschlüssel
Erworbener Hydrozephalus
Primärschlüssel
Erworbener Wasserkopf
Primärschlüssel
Hydrocephalus - s.a. Hydrozephalus
Primärschlüssel
Hydrocephalus externus
Primärschlüssel
Hydrocephalus internus
Primärschlüssel
Hydrocrania
Primärschlüssel
Hydrops capitis
Primärschlüssel
Hydrozephalus - s.a. Hydrocephalus
Primärschlüssel
Makrohydrozephalus
Primärschlüssel
Maligner Hydrozephalus
Primärschlüssel
Rezidivierender Hydrozephalus
Primärschlüssel
Wasserkopf - s.a. Hydrozephalus
Primärschlüssel

Änderungen1

2016Teilweise übergeleitet
Inhalte übergeleitet in P91.7
2010Bestand
Hydrozephalus, nicht näher bezeichnet

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte