G91.1 Hydrocephalus occlusus

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAHydrozephalus / hypoxische Hirnschäden / Hirnstammkompression und sonstige Schädigungen des Gehirns — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

1.224 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 42 % Neurologie’23

Rang 1520 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10156458,3 %12,8
1 bis unter 5 Jahre9453417,7 %4,9
5 bis unter 10 Jahre7748296,3 %3,7
10 bis unter 15 Jahre6135265,0 %7,3
15 bis unter 18 Jahre2313101,9 %8,7
18 bis unter 20 Jahre177101,4 %11,5
20 bis unter 25 Jahre3519162,9 %25,3
25 bis unter 30 Jahre3911283,2 %8,9
30 bis unter 35 Jahre3413212,8 %9,1
35 bis unter 40 Jahre4919304,0 %8,1
40 bis unter 45 Jahre5227254,2 %12,0
45 bis unter 50 Jahre6027334,9 %9,6
50 bis unter 55 Jahre8448366,9 %12,4
55 bis unter 60 Jahre11145669,1 %10,3
60 bis unter 65 Jahre12057639,8 %10,7
65 bis unter 70 Jahre10459458,5 %10,4
70 bis unter 75 Jahre6738295,5 %10,1
75 bis unter 80 Jahre4819293,9 %19,2
80 bis unter 85 Jahre3719183,0 %13,5
85 bis unter 90 Jahre10550,82 %12,3
90 bis unter 95 Jahre1100,082 %7,0
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,7 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 12,8 Tagen (unter 1 Jahr).

Behandelnde Fachabteilung

11.393 Fälle

Vor allem Neurologie und Neurochirurgie (42 % und 40 %)

  • Neurologie42 %4.812
  • Neurochirurgie40 %4.509
  • Pädiatrie6,1 %695
  • Innere Medizin4,6 %520
  • Geriatrie2,6 %294
  • Übrige 20 Abteilungen4,9 %563
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,9 %212
  • Intensivmedizin0,65 %74
  • Chirurgie0,52 %59
  • Unfallchirurgie0,39 %44
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %26
  • Allgemeine Psychiatrie0,21 %24
  • Neonatologie0,18 %21
  • Kinderkardiologie0,18 %20
  • Gastroenterologie0,17 %19
  • Kardiologie0,17 %19
  • Orthopädie0,15 %17
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,061 %7
  • Nephrologie0,044 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,026 %3
  • Pneumologie0,026 %3
  • Urologie0,026 %3
  • Augenheilkunde0,018 %2
  • Gefäßchirurgie0,018 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,018 %2
  • Strahlenheilkunde0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G91.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Erworbene Blockade des Foramen Magendii
Primärschlüssel
Erworbene Stenose des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Erworbene Striktur des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Erworbener Hydrozephalus durch Foramen-Magendii-Block
Primärschlüssel
Erworbener Verschluss des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Hydrocephalus noncommunicans
Primärschlüssel
Hydrocephalus occlusus
Primärschlüssel
Obstruktion des Aquaeductus cerebri
Primärschlüssel
Verschluss eines Gehirnventrikels a.n.k.
Primärschlüssel

Änderungen1

2016Teilweise übergeleitet
Inhalte übergeleitet in P91.7
2010Bestand
Hydrocephalus occlusus

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte