G90.6- Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Typ II

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASchlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Chronische Müdigkeitssyndrome, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Kausalgie

Subkodes3

G90.60 Komplexes regionales Schmerzsyndrom der oberen Extremität, Typ IIMorbi-RSA
G90.61 Komplexes regionales Schmerzsyndrom der unteren Extremität, Typ IIMorbi-RSA
G90.69 Lokalisation nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

568 Fälle · 67 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 18 % Chirurgie’23

Rang 2225 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1010,18 %2,0
10 bis unter 15 Jahre5140,88 %7,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre4040,70 %13,3
20 bis unter 25 Jahre133102,3 %10,3
25 bis unter 30 Jahre198113,3 %8,2
30 bis unter 35 Jahre4616308,1 %11,7
35 bis unter 40 Jahre3410246,0 %7,2
40 bis unter 45 Jahre4412327,7 %8,2
45 bis unter 50 Jahre5033178,8 %10,4
50 bis unter 55 Jahre79225714 %11,7
55 bis unter 60 Jahre90187216 %9,5
60 bis unter 65 Jahre63243911 %12,4
65 bis unter 70 Jahre4916338,6 %8,9
70 bis unter 75 Jahre234194,0 %9,3
75 bis unter 80 Jahre278194,8 %9,3
80 bis unter 85 Jahre12662,1 %9,3
85 bis unter 90 Jahre9451,6 %7,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 9,5 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 12,4 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.550 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 18 %

  • Chirurgie18 %638
  • Sonstige Fachabteilung16 %572
  • Innere Medizin16 %558
  • Neurologie13 %476
  • Orthopädie12 %435
  • Übrige 24 Abteilungen25 %871
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie6,4 %227
  • Unfallchirurgie5,7 %203
  • Plastische Chirurgie5,3 %187
  • Pädiatrie2,6 %93
  • Kardiologie1,6 %56
  • Intensivmedizin0,79 %28
  • Geriatrie0,34 %12
  • Rheumatologie0,31 %11
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,28 %10
  • Kinderchirurgie0,25 %9
  • Augenheilkunde0,11 %4
  • Dermatologie0,11 %4
  • Gefäßchirurgie0,11 %4
  • Nephrologie0,11 %4
  • Urologie0,11 %4
  • Gastroenterologie0,085 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,085 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,056 %2
  • Neonatologie0,056 %2
  • Herzchirurgie0,028 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,028 %1
  • Pneumologie0,028 %1
  • Thoraxchirurgie0,028 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2019Neu
Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Typ II
ohne Vorgänger

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte