G90.5- Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Typ I

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASchlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Chronische Müdigkeitssyndrome, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Sudeck-Knochenatrophie

Sympathische Reflexdystrophie

Subkodes3

G90.50 Komplexes regionales Schmerzsyndrom der oberen Extremität, Typ IMorbi-RSA
G90.51 Komplexes regionales Schmerzsyndrom der unteren Extremität, Typ IMorbi-RSA
G90.59 Lokalisation nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.445 Fälle · 70 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 17 % Chirurgie’22

Rang 1349 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre8170,55 %13,0
10 bis unter 15 Jahre6911584,8 %18,0
15 bis unter 18 Jahre447373,0 %13,5
18 bis unter 20 Jahre255201,7 %16,8
20 bis unter 25 Jahre6115464,2 %11,5
25 bis unter 30 Jahre335282,3 %16,0
30 bis unter 35 Jahre7230425,0 %11,9
35 bis unter 40 Jahre10036646,9 %14,2
40 bis unter 45 Jahre7928515,5 %14,8
45 bis unter 50 Jahre11151607,7 %13,4
50 bis unter 55 Jahre1855313213 %12,9
55 bis unter 60 Jahre2496818117 %12,9
60 bis unter 65 Jahre1856312213 %13,6
65 bis unter 70 Jahre8421635,8 %12,1
70 bis unter 75 Jahre7121504,9 %12,0
75 bis unter 80 Jahre3514212,4 %12,7
80 bis unter 85 Jahre268181,8 %10,7
85 bis unter 90 Jahre5230,35 %9,4
90 bis unter 95 Jahre3120,21 %10,0
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 11,5 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 18,0 Tagen (10 bis unter 15 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.458 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 17 %

  • Chirurgie17 %602
  • Sonstige Fachabteilung15 %511
  • Innere Medizin15 %504
  • Neurologie13 %459
  • Orthopädie13 %442
  • Übrige 21 Abteilungen27 %940
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie6,7 %230
  • Plastische Chirurgie6,5 %224
  • Unfallchirurgie5,4 %187
  • Pädiatrie3,3 %114
  • Kardiologie2,1 %73
  • Intensivmedizin0,98 %34
  • Geriatrie0,49 %17
  • Kinderchirurgie0,43 %15
  • Rheumatologie0,29 %10
  • Urologie0,17 %6
  • Gefäßchirurgie0,14 %5
  • Herzchirurgie0,14 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,14 %5
  • Gastroenterologie0,12 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,087 %3
  • Augenheilkunde0,058 %2
  • Nephrologie0,058 %2
  • Dermatologie0,029 %1
  • Kinderkardiologie0,029 %1
  • Strahlenheilkunde0,029 %1
  • Thoraxchirurgie0,029 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2019Neu
Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Typ I
ohne Vorgänger

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte