G81.0 Schlaffe Hemiparese und Hemiplegie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHemiplegie / Hemiparese — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Aufnahme mit linksseitiger Hemiparese bei Verdacht auf Hirninfarkt. Bei Aufnahme leichte Sprechstörung und leichte Hemiparese links. In der Bildgebung Nachweis von multiplen frischen rechts cerebralen Ischämien. Es erfolgt eine Schlaganfallkomplexbehandlung.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.326 Fälle · 58 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 68 % Neurologie’22

Rang 1424 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 62, der Frauen ab etwa 57 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4310,30 %9,3
1 bis unter 5 Jahre181261,4 %4,7
5 bis unter 10 Jahre10370,75 %11,7
10 bis unter 15 Jahre8260,60 %2,8
15 bis unter 18 Jahre8350,60 %4,3
18 bis unter 20 Jahre15691,1 %4,0
20 bis unter 25 Jahre5315384,0 %3,6
25 bis unter 30 Jahre6025354,5 %2,9
30 bis unter 35 Jahre6922475,2 %3,8
35 bis unter 40 Jahre7430445,6 %4,0
40 bis unter 45 Jahre8624626,5 %3,8
45 bis unter 50 Jahre7129425,4 %4,7
50 bis unter 55 Jahre10035657,5 %5,5
55 bis unter 60 Jahre9649477,2 %5,9
60 bis unter 65 Jahre10553527,9 %7,1
65 bis unter 70 Jahre7541345,7 %8,6
70 bis unter 75 Jahre10449557,8 %9,7
75 bis unter 80 Jahre9651457,2 %8,7
80 bis unter 85 Jahre138607810 %11,6
85 bis unter 90 Jahre9640567,2 %8,6
90 bis unter 95 Jahre337262,5 %7,9
ab 95 Jahren7340,53 %1,4

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,9 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 11,6 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

2.867 Fälle

Überwiegend Neurologie (68 %)

  • Neurologie68 %1.937
  • Innere Medizin14 %403
  • Geriatrie5,6 %160
  • Pädiatrie5,2 %149
  • Neurochirurgie1,3 %38
  • Übrige 16 Abteilungen6,3 %180
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie1,3 %37
  • Orthopädie1,1 %31
  • Kardiologie1,0 %30
  • Sonstige Fachabteilung1,0 %29
  • Intensivmedizin0,52 %15
  • Gastroenterologie0,38 %11
  • Unfallchirurgie0,24 %7
  • Plastische Chirurgie0,17 %5
  • Nephrologie0,14 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,10 %3
  • Endokrinologie0,070 %2
  • Kinderchirurgie0,070 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,035 %1
  • Gefäßchirurgie0,035 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,035 %1
  • Pneumologie0,035 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Schlaffe Halbseitenlähmung
Primärschlüssel
Schlaffe Hemiparese
Primärschlüssel
Schlaffe Hemiplegie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Schlaffe Hemiparese und Hemiplegie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte