G80.2 Infantile hemiplegische Zerebralparese

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAHemiplegie / Hemiparese — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über G80.-FoKA: Konsens

Was ist die Hauptdiagnose bei Kindern mit infantiler Zerebralparese bei operativer Behandlung von Kontrakturen?

gilt über G80.-FoKA: Konsens

Aufnahme mit linksseitiger Hemiparese bei Verdacht auf Hirninfarkt. Bei Aufnahme leichte Sprechstörung und leichte Hemiparese links. In der Bildgebung Nachweis von multiplen frischen rechts cerebralen Ischämien. Es erfolgt eine Schlaganfallkomplexbehandlung.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

134 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 43 % Pädiatrie’22

Rang 3710 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 8 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,75 %1,0
1 bis unter 5 Jahre42271531 %7,9
5 bis unter 10 Jahre37221528 %7,1
10 bis unter 15 Jahre2415918 %8,0
15 bis unter 18 Jahre7615,2 %3,3
18 bis unter 20 Jahre3032,2 %2,7
20 bis unter 25 Jahre10557,5 %4,7
25 bis unter 30 Jahre1010,75 %4,0
30 bis unter 35 Jahre1010,75 %1,0
35 bis unter 40 Jahre2201,5 %1,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1100,75 %5,0
50 bis unter 55 Jahre2201,5 %1,0
55 bis unter 60 Jahre2021,5 %7,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre1010,75 %19,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.132 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neurologie (43 % und 14 %)

  • Pädiatrie43 %918
  • Neurologie14 %289
  • Chirurgie13 %269
  • Orthopädie11 %236
  • Innere Medizin8,9 %190
  • Übrige 10 Abteilungen11 %230
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie6,7 %143
  • Kinderchirurgie2,1 %45
  • Intensivmedizin0,52 %11
  • Unfallchirurgie0,52 %11
  • Sonstige Fachabteilung0,33 %7
  • Geriatrie0,23 %5
  • Gastroenterologie0,14 %3
  • Plastische Chirurgie0,094 %2
  • Pneumologie0,094 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,047 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Hemiplegie bei infantiler Zerebralparese
Primärschlüssel
Hemiplegie bei spastischer infantiler Lähmung
Primärschlüssel
Hemiplegische zerebrale Kinderlähmung
Primärschlüssel
Hemiplegische Zerebralparalyse
Primärschlüssel
Infantile zerebrale spastische Hemiplegie
Primärschlüssel
Kongenitale spastische Hemiplegie
Primärschlüssel
Spastische hemiplegische zerebrale Lähmung
Primärschlüssel
Spastische hemiplegische Zerebralparese
Primärschlüssel
Infantile Hemiplegie
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Infantile hemiplegische Zerebralparese

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte