G71.3 Mitochondriale Myopathie, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSA’26Myasthenia gravis ohne Dauermedikation und andere Myopathien — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 20Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 20 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Kodierhinweis:

Benutze zusätzliche Schlüsselnummern, um die Manifestationen anzugeben.

Diagnosehäufigkeit

81 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 38 % Neurologie’24

Rang 4190 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr115614 %23,5
1 bis unter 5 Jahre3123,7 %7,3
5 bis unter 10 Jahre2022,5 %4,0
10 bis unter 15 Jahre1011,2 %10,6
15 bis unter 18 Jahre5326,2 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000–2,0
20 bis unter 25 Jahre1101,2 %4,0
25 bis unter 30 Jahre3213,7 %4,3
30 bis unter 35 Jahre4134,9 %3,5
35 bis unter 40 Jahre4314,9 %3,0
40 bis unter 45 Jahre6337,4 %2,8
45 bis unter 50 Jahre4224,9 %4,5
50 bis unter 55 Jahre3213,7 %6,0
55 bis unter 60 Jahre139416 %37,0
60 bis unter 65 Jahre3213,7 %2,0
65 bis unter 70 Jahre6247,4 %1,0
70 bis unter 75 Jahre4134,9 %4,0
75 bis unter 80 Jahre2022,5 %2,3
80 bis unter 85 Jahre6247,4 %7,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.873 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurologie, hat 38 %

  • Neurologie38 %713
  • Pädiatrie24 %458
  • Innere Medizin17 %326
  • Pneumologie9,9 %185
  • Intensivmedizin3,0 %57
  • Übrige 19 Abteilungen7,2 %134
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,2 %22
  • Chirurgie0,69 %13
  • Neonatologie0,64 %12
  • Sonstige Fachabteilung0,64 %12
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,59 %11
  • Augenheilkunde0,48 %9
  • Kinderchirurgie0,48 %9
  • Gastroenterologie0,43 %8
  • Neurochirurgie0,43 %8
  • Rheumatologie0,43 %8
  • Orthopädie0,37 %7
  • Geriatrie0,21 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,21 %4
  • Nephrologie0,11 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,053 %1
  • Kinderkardiologie0,053 %1
  • Plastische Chirurgie0,053 %1
  • Unfallchirurgie0,053 %1
  • Urologie0,053 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G71.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis20

Autosomal-dominante mitochondriale Myopathie mit Belastungsintoleranz
457050Primärschlüssel
Chronisch progressive externe Ophthalmoplegie mit mitochondrialer Myopathie mit Beginn im Erwachsenenalter
329336Zwei Primärschlüssel
DNA2-assoziiertes mitochondriales DNA-Depletionssyndrom
352470Primärschlüssel
Infantile reversible COX [Cytochrom-C-Oxidase]-Defizienz-Myopathie
254864Primärschlüssel
Letale infantile mitochondriale Myopathie
254857Primärschlüssel
LIMM [Letale infantile mitochondriale Myopathie]
254857Primärschlüssel
Maternal vererbte mitochondriale Dystonie
254851Primärschlüssel
Mitochondriale Myopathie a.n.k.
206966Primärschlüssel
Mitochondriale Myopathie mit Diabetes mellitus
2596Zwei Primärschlüssel
Mitochondriale Myopathie mit Laktatazidose und Schwerhörigkeit
2597Primärschlüssel
Mitochondriale Myopathie und sideroachrestische Anämie
2598Primärschlüssel
Mitochondriales DNA-Depletionssyndrom, myopathische Form
254875Primärschlüssel
Myopathie mit Belastungsintoleranz vom schwedischen Typ
43115Primärschlüssel
Proximale Myopathie mit extrapyramidalen Zeichen
401768Zwei Primärschlüssel
Proximale Myopathie mit fokaler mitochondrialer Depletion
521305Primärschlüssel
Reine mitochondriale Myopathie
254854Primärschlüssel
▸ noch 4 Einträge
Syndrom der kongenitalen Katarakt mit progressiver Muskelhypotonie, Hörverlust und Entwicklungsverzögerung
330054Primärschlüssel
Syndrom der multiplen mitochondrialen DNA-Deletionen durch DGUOK-Mangel mit Beginn im Erwachsenenalter
329314Primärschlüssel
Syndrom der progressiven externen Ophthalmoplegie mit Myopathie und Kachexie
352447Primärschlüssel
Infantiles TK2-assoziiertes mitochondriales DNA-Depletionssyndrom, myopathische Form
730740Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)20

457050
Autosomal-dominante mitochondriale Myopathie mit Belastungsintoleranz
43115
Hereditäre Myopathie mit Laktatazidose durch ISCU-MangelMyopathie mit Belastungsintoleranz, Schwedischer Typ · ISCU-Myopathie · +1
730740
Infantiles TK2-assoziiertes mitochondriales DNA-Depletionssyndrom, myopathische FormSubtyp
330054
Kongenitale Katarakt-progressive Muskelhypotonie-Hörverlust-Entwicklungsverzögerung-Syndrom
254857
Letale mitochondriale Myopathie des KindesLIMD · LIMM · +1
254851
Mitochondriale DNA-assoziierte DystonieMaternal vererbte mitochondriale Dystonie · mtDNA-assoziierte Dystonie
206966
Mitochondriale MyopathieGruppe
2598
Mitochondriale Myopathie und sideroblastische AnämieMLASA · Myopathie mit Laktatazidose und sideroblastische Anämie
2597
Mitochondriale Myopathie-Laktatazidose-Schwerhörigkeit-SyndromhistorischSyndrom der mitochondrialen Myopathie mit Laktatazidose und Hörverlust
352470
Mitochondriales DNA-Deletionssyndrom, DNA2-assoziiertesMitochondrial DNA-Deletionssyndrom mit Gliedergürtelschwäche · Mitochondriale DNA-Deletionssyndrom mit progressiver Myopathie · +2
329314
Multiples mitochondriales DNA-Deletionssyndrom durch DGUOK-Mangel des ErwachsenenMultiples mtDNA-Deletionssyndrom durch DGUOK-Mangel mit Beginn im Erwachsenenalter
2596
Myopathie - Diabetes mellitus
254864
Myopathie, mitochondriale, mit reversiblem Cytochrom-c-Oxidase-MangelAtmungsketten-Störung, infantile reversible Form · COX-Mangel, benigner · +3
254854
Myopathie, mitochondriale, reine
329336
Ophthalmoplegie, chronische externe progressive, mit mitochondrialer Myopathie, adulte FormCPEO mit mitochondrialer Myopathie mit Beginn im Erwachsenenalter
352447
Progressive externe Ophthalmoplegie-Myopathie-Kachexie-SyndromMitochondriales DNA-Maintenance-Syndrom durch MGME1-Mangel · PEO-Myopathie-Kachexie-Syndrom · +1
▸ noch 4 Einträge
401768
Proximale Myopathie mit extrapyramidalen Zeichen
521305
Proximale Myopathie mit fokaler mitochondrialer Depletion
730746
Spät beginnendes TK2-assoziiertes mitochondriales DNA-Depletionssyndrom, myopathische FormSubtyp
254875
TK2-assoziiertes mitochondriales DNA-Depletionssyndrom, myopathische FormThymidinkinase-2-Defizienz · TK2-Mangel

Änderungen

2010Bestand
Mitochondriale Myopathie, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte