G71.3 Mitochondriale Myopathie, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAMorbus Parkinson ohne Dauermedikation / Essentieller Tremor und andere Bewegungsstörungen / Myopathien, andere Erkrankungen der neuromuskulären Synapse und sonstige degenerative Krankheiten des Nervensystems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 11Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 11 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Kodierhinweis:

Benutze zusätzliche Schlüsselnummern, um die Manifestationen anzugeben.

Diagnosehäufigkeit

88 Fälle · 58 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 37 % Neurologie’22

Rang 4162 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 27, der Frauen ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr119213 %25,5
1 bis unter 5 Jahre5415,7 %2,6
5 bis unter 10 Jahre4314,5 %3,5
10 bis unter 15 Jahre5235,7 %5,0
15 bis unter 18 Jahre2202,3 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre5415,7 %4,2
25 bis unter 30 Jahre8449,1 %2,5
30 bis unter 35 Jahre1011,1 %4,0
35 bis unter 40 Jahre3123,4 %1,7
40 bis unter 45 Jahre5235,7 %3,8
45 bis unter 50 Jahre97210 %5,2
50 bis unter 55 Jahre5235,7 %3,2
55 bis unter 60 Jahre7348,0 %9,4
60 bis unter 65 Jahre8539,1 %4,9
65 bis unter 70 Jahre3123,4 %5,0
70 bis unter 75 Jahre3033,4 %3,0
75 bis unter 80 Jahre3123,4 %7,3
80 bis unter 85 Jahre1101,1 %16,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.717 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurologie, hat 37 %

  • Neurologie37 %639
  • Pädiatrie28 %474
  • Innere Medizin14 %240
  • Pneumologie10 %177
  • Intensivmedizin2,0 %35
  • Übrige 17 Abteilungen8,9 %152
▸ Übrige einzeln
  • Lungen- und Bronchialheilkunde1,2 %20
  • Sonstige Fachabteilung1,0 %18
  • Kardiologie0,87 %15
  • Gastroenterologie0,70 %12
  • Chirurgie0,64 %11
  • Kinderchirurgie0,64 %11
  • Rheumatologie0,64 %11
  • Nephrologie0,52 %9
  • Neonatologie0,47 %8
  • Neurochirurgie0,47 %8
  • Augenheilkunde0,41 %7
  • Orthopädie0,41 %7
  • Geriatrie0,35 %6
  • Unfallchirurgie0,23 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,17 %3
  • Dermatologie0,058 %1
  • Gefäßchirurgie0,058 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G71.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Autosomal-dominante mitochondriale Myopathie mit Belastungsintoleranz
457050Primärschlüssel
Chronisch progressive externe Ophthalmoplegie mit mitochondrialer Myopathie mit Beginn im Erwachsenenalter
329336Zwei Primärschlüssel
Infantile reversible COX [Cytochrom-C-Oxidase]-Defizienz-Myopathie
254864Primärschlüssel
Letale infantile mitochondriale Myopathie
254857Primärschlüssel
LIMM [Letale infantile mitochondriale Myopathie]
254857Primärschlüssel
Mitochondriale Myopathie a.n.k.
206966Primärschlüssel
Mitochondriale Myopathie mit Laktatazidose und Schwerhörigkeit
2597Primärschlüssel
Mitochondriale Myopathie und sideroachrestische Anämie
2598Primärschlüssel
Mitochondriales DNA-Depletionssyndrom, myopathische Form
254875Primärschlüssel
Myopathie mit Belastungsintoleranz vom schwedischen Typ
43115Primärschlüssel
Proximale Myopathie mit fokaler mitochondrialer Depletion
521305Primärschlüssel
Syndrom der kongenitalen Katarakt mit progressiver Muskelhypotonie, Hörverlust und Entwicklungsverzögerung
330054Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)11

457050
Autosomal-dominante mitochondriale Myopathie mit Belastungsintoleranz
43115
Hereditäre Myopathie mit Laktatazidose durch ISCU-MangelMyopathie mit Belastungsintoleranz, Schwedischer Typ · ISCU-Myopathie · +1
330054
Kongenitale Katarakt-progressive Muskelhypotonie-Hörverlust-Entwicklungsverzögerung-Syndrom
254857
Letale mitochondriale Myopathie des KindesLIMD · LIMM · +1
206966
Mitochondriale MyopathieGruppe
2598
Mitochondriale Myopathie und sideroblastische AnämieMLASA · Myopathie mit Laktatazidose und sideroblastische Anämie
2597
Mitochondriale Myopathie-Laktatazidose-Schwerhörigkeit-SyndromhistorischSyndrom der mitochondrialen Myopathie mit Laktatazidose und Hörverlust
254864
Myopathie, mitochondriale, mit reversiblem Cytochrom-c-Oxidase-MangelAtmungsketten-Störung, infantile reversible Form · COX-Mangel, benigner · +3
329336
Ophthalmoplegie, chronische externe progressive, mit mitochondrialer Myopathie, adulte FormCPEO mit mitochondrialer Myopathie mit Beginn im Erwachsenenalter
521305
Proximale Myopathie mit fokaler mitochondrialer Depletion
254875
TK2-assoziiertes mitochondriales DNA-Depletionssyndrom, myopathische FormThymidinkinase-2-Defizienz · TK2-Mangel

Änderungen

2010Bestand
Mitochondriale Myopathie, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte