G54.1 Läsionen des Plexus lumbosacralis

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Myelopathien / Läsionen der Nervenwurzeln und Plexus — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

335 Fälle · 64 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 56 % Neurologie’23

Rang 2772 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1100,30 %2,0
18 bis unter 20 Jahre2110,60 %4,5
20 bis unter 25 Jahre6241,8 %3,7
25 bis unter 30 Jahre12573,6 %11,0
30 bis unter 35 Jahre211206,3 %5,3
35 bis unter 40 Jahre131123,9 %4,1
40 bis unter 45 Jahre235186,9 %4,3
45 bis unter 50 Jahre6151,8 %4,2
50 bis unter 55 Jahre206146,0 %10,1
55 bis unter 60 Jahre40162412 %7,4
60 bis unter 65 Jahre42212113 %6,0
65 bis unter 70 Jahre39152412 %6,8
70 bis unter 75 Jahre39182112 %8,4
75 bis unter 80 Jahre3214189,6 %7,0
80 bis unter 85 Jahre298218,7 %8,2
85 bis unter 90 Jahre6151,8 %14,2
90 bis unter 95 Jahre2110,60 %5,5
ab 95 Jahren2200,60 %10,0

Behandelnde Fachabteilung

3.131 Fälle

Vor allem Neurologie und Chirurgie (56 % und 8,8 %)

  • Neurologie56 %1.760
  • Chirurgie8,8 %274
  • Gefäßchirurgie7,5 %234
  • Neurochirurgie6,9 %215
  • Innere Medizin4,9 %153
  • Übrige 19 Abteilungen16 %495
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung4,5 %142
  • Plastische Chirurgie2,4 %75
  • Orthopädie1,9 %61
  • Unfallchirurgie1,8 %55
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,6 %51
  • Pädiatrie0,89 %28
  • Thoraxchirurgie0,67 %21
  • Geriatrie0,51 %16
  • Herzchirurgie0,26 %8
  • Kardiologie0,22 %7
  • Gastroenterologie0,19 %6
  • Intensivmedizin0,19 %6
  • Kinderchirurgie0,16 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,13 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,096 %3
  • Pneumologie0,096 %3
  • Neonatologie0,064 %2
  • Kinderkardiologie0,032 %1
  • Rheumatologie0,032 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G54.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Druck auf den Plexus lumbosacralis
Primärschlüssel
Glutäusparalyse
Primärschlüssel
Kompression des Lumbosakralplexus
Primärschlüssel
Läsion des Lumbosakralplexus
Primärschlüssel
Lumbalplexusneuropathie
Primärschlüssel
Reizung des Lumbosakralplexus
Primärschlüssel
Sakralplexusneuropathie
Primärschlüssel
Schädigung des Lumbosakralplexus
Primärschlüssel
Störung des Lumbosakralplexus
Primärschlüssel
Strahleninduzierte Plexopathie des Plexus lumbosacralis
521123Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

521123
Strahleninduzierte PlexopathieICD: G54.0’26

Änderungen

2010Bestand
Läsionen des Plexus lumbosacralis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte