G52.7 Krankheiten mehrerer Hirnnerven

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Chronische Müdigkeitssyndrome, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Polyneuritis cranialis

Diagnosehäufigkeit

244 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 76 % Neurologie’23

Rang 3097 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2110,82 %17,0
15 bis unter 18 Jahre1100,41 %6,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre6242,5 %7,2
25 bis unter 30 Jahre4221,6 %4,0
30 bis unter 35 Jahre171257,0 %4,5
35 bis unter 40 Jahre8263,3 %6,3
40 bis unter 45 Jahre15966,1 %6,1
45 bis unter 50 Jahre2312119,4 %7,0
50 bis unter 55 Jahre2311129,4 %12,7
55 bis unter 60 Jahre2516910 %9,8
60 bis unter 65 Jahre211478,6 %6,9
65 bis unter 70 Jahre2924512 %11,1
70 bis unter 75 Jahre196137,8 %9,5
75 bis unter 80 Jahre209118,2 %12,5
80 bis unter 85 Jahre154116,1 %9,3
85 bis unter 90 Jahre131035,3 %16,9
90 bis unter 95 Jahre3121,2 %23,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

573 Fälle

Überwiegend Neurologie (76 %)

  • Neurologie76 %438
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde6,1 %35
  • Innere Medizin5,6 %32
  • Neurochirurgie4,0 %23
  • Geriatrie1,4 %8
  • Übrige 12 Abteilungen6,5 %37
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,4 %8
  • Chirurgie1,2 %7
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,0 %6
  • Kardiologie0,70 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,70 %4
  • Gastroenterologie0,35 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,17 %1
  • Intensivmedizin0,17 %1
  • Nephrologie0,17 %1
  • Orthopädie0,17 %1
  • Plastische Chirurgie0,17 %1
  • Unfallchirurgie0,17 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Collet-Sicard-Syndrom
Primärschlüssel
Foramen-jugulare-Syndrom
Primärschlüssel
Multiple Hirnnervenparalysen
Primärschlüssel
Multiple Hirnnervenparesen
Primärschlüssel
Polyneuritis cranialis
Primärschlüssel
Polyneuropathia cranialis
Primärschlüssel
Syndrom der kombinierten hyperaktiven Dysfunktion der kranialen Nerven
221078Primärschlüssel
Tapia-Syndrom
Primärschlüssel
Vago-hypoglossal-Syndrom
Primärschlüssel
Vernet-Syndrom
Primärschlüssel
Villaret-Syndrom
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

221078
Syndrom der kombinierten hyperaktiven Dysfunktion der kranialen Nerven

Änderungen

2010Bestand
Krankheiten mehrerer Hirnnerven

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte