G50.1 Atypischer Gesichtsschmerz

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Sonstige Erkrankungen der Nerven und des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

735 Fälle · 71 % Frauen · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 55 % Neurologie’24

Rang 1963 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1010,14 %–
10 bis unter 15 Jahre2110,27 %–
15 bis unter 18 Jahre1010,14 %2,8
18 bis unter 20 Jahre6330,82 %4,6
20 bis unter 25 Jahre202182,7 %4,4
25 bis unter 30 Jahre3011194,1 %4,2
30 bis unter 35 Jahre4010305,4 %5,1
35 bis unter 40 Jahre5718397,8 %5,0
40 bis unter 45 Jahre7013579,5 %5,0
45 bis unter 50 Jahre6819499,3 %6,8
50 bis unter 55 Jahre84255911 %6,5
55 bis unter 60 Jahre78334511 %5,9
60 bis unter 65 Jahre82226011 %7,0
65 bis unter 70 Jahre6019418,2 %6,1
70 bis unter 75 Jahre4415296,0 %6,8
75 bis unter 80 Jahre3310234,5 %7,2
80 bis unter 85 Jahre3111204,2 %5,9
85 bis unter 90 Jahre243213,3 %10,2
90 bis unter 95 Jahre4130,54 %7,0
ab 95 Jahren000–5,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,0 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 7,0 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

4.882 Fälle

Vor allem Neurologie und Neurochirurgie (55 % und 27 %)

  • Neurologie55 %2.696
  • Neurochirurgie27 %1.313
  • Innere Medizin7,8 %382
  • Sonstige Fachabteilung2,7 %130
  • Chirurgie1,7 %82
  • Übrige 16 Abteilungen5,7 %279
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie1,2 %61
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,80 %39
  • Geriatrie0,70 %34
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,57 %28
  • Orthopädie0,51 %25
  • Pädiatrie0,51 %25
  • Intensivmedizin0,33 %16
  • Strahlenheilkunde0,33 %16
  • Kardiologie0,25 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,14 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,10 %5
  • Gastroenterologie0,082 %4
  • Augenheilkunde0,061 %3
  • Pneumologie0,041 %2
  • Dermatologie0,020 %1
  • Plastische Chirurgie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G50.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Atypische Gesichtsschmerzen
Primärschlüssel
Atypische Prosopalgie
Primärschlüssel
Atypischer Tic douloureux
Primärschlüssel
Persistierender idiopathischer Gesichtsschmerz
398147Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

398147
Persistierender idiopathischer GesichtsschmerzAFP · Gesichtsschmerz, atypischer · +1

Änderungen

2010Bestand
Atypischer Gesichtsschmerz

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte