G47.32 Schlafbezogenes Hypoventilations-Syndrom

Kurz erklärt: Schlafapnoe: nächtliche Atemaussetzer im Schlaf.

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Chronische Müdigkeitssyndrome, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kongenitales zentral-alveoläres Hypoventilations-Syndrom

Schlafbezogene idiopathische nichtobstruktive alveoläre Hypoventilation

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über G47.3-FoKA: Konsens

Was ist die Hauptdiagnose bei Patienten mit Schlafapnoe, die deswegen operiert werden? Z. B. stationäre Aufnahme eines Schlafapnoe-Patienten zur Durchführung einer Nasenseptum-Operation.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

62.948 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 39 % Innere Medizin’23

Die Statistik weist G47.32 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G47.3 mit allen Subkodes.

Rang 35 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,36 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4542711830,72 %2,9
1 bis unter 5 Jahre1.1967664301,9 %2,2
5 bis unter 10 Jahre1.0166183981,6 %2,0
10 bis unter 15 Jahre5183511670,82 %1,9
15 bis unter 18 Jahre3112101010,49 %1,9
18 bis unter 20 Jahre10875330,17 %2,3
20 bis unter 25 Jahre379290890,60 %2,5
25 bis unter 30 Jahre8096481611,3 %2,2
30 bis unter 35 Jahre1.7821.4862962,8 %2,3
35 bis unter 40 Jahre2.3661.9983683,8 %2,2
40 bis unter 45 Jahre3.1982.5806185,1 %2,3
45 bis unter 50 Jahre4.2093.1871.0226,7 %2,0
50 bis unter 55 Jahre6.7664.8131.95311 %2,0
55 bis unter 60 Jahre9.4166.4282.98815 %1,9
60 bis unter 65 Jahre9.2086.2073.00115 %2,0
65 bis unter 70 Jahre7.0604.6162.44411 %1,9
70 bis unter 75 Jahre5.8593.8232.0369,3 %1,9
75 bis unter 80 Jahre4.0072.5651.4426,4 %2,0
80 bis unter 85 Jahre3.0451.9711.0744,8 %1,8
85 bis unter 90 Jahre1.0956914041,7 %1,8
90 bis unter 95 Jahre13780570,22 %1,7
ab 95 Jahren9540,014 %1,2

Behandelnde Fachabteilung

67.832 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 39 %

  • Innere Medizin39 %26.758
  • Pneumologie25 %16.880
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde14 %9.200
  • Pädiatrie5,5 %3.757
  • Neurologie5,4 %3.664
  • Übrige 24 Abteilungen11 %7.573
▸ Übrige einzeln
  • Lungen- und Bronchialheilkunde4,5 %3.086
  • Sonstige Fachabteilung2,5 %1.672
  • Allgemeine Psychiatrie1,4 %941
  • Kardiologie0,93 %634
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,38 %256
  • Intensivmedizin0,37 %254
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,37 %250
  • Neonatologie0,32 %217
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,11 %76
  • Gastroenterologie0,10 %68
  • Neurochirurgie0,056 %38
  • Geriatrie0,037 %25
  • Kinderchirurgie0,022 %15
  • Chirurgie0,018 %12
  • Kinderkardiologie0,013 %9
  • Orthopädie0,009 %6
  • Nephrologie0,006 %4
  • Augenheilkunde0,003 %2
  • Plastische Chirurgie0,003 %2
  • Urologie0,003 %2
  • Endokrinologie0,001 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,001 %1
  • Herzchirurgie0,001 %1
  • Thoraxchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G47.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Kongenitales zentral-alveoläres Hypoventilations-Syndrom
661Primärschlüssel
Kongenitales zentrales Hypoventilations-Syndrom
661Primärschlüssel
Ondine-Syndrom
661Primärschlüssel
Schlafbezogene idiopathische nichtobstruktive alveoläre Hypoventilation
Primärschlüssel
Schlafbezogenes Hypoventilations-Syndrom
Primärschlüssel
Undine-Syndrom
661Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

661
Kongenitales zentrales HypoventilationssyndromCCHS · Hypoventilation, alveoläre kongenitale · +3

Änderungen

2010Bestand
Schlafbezogenes Hypoventilations-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte