G47.32 Schlafbezogenes Hypoventilations-Syndrom

Kurz erklärt: Schlafapnoe: nächtliche Atemaussetzer im Schlaf.

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Chronische Müdigkeitssyndrome, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kongenitales zentral-alveoläres Hypoventilations-Syndrom

Schlafbezogene idiopathische nichtobstruktive alveoläre Hypoventilation

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über G47.3-FoKA: Konsens

Was ist die Hauptdiagnose bei Patienten mit Schlafapnoe, die deswegen operiert werden? Z. B. stationäre Aufnahme eines Schlafapnoe-Patienten zur Durchführung einer Nasenseptum-Operation.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

57.552 Fälle · 70 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 40 % Innere Medizin’22

Die Statistik weist G47.32 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G47.3 mit allen Subkodes.

Rang 40 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,33 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4292721570,75 %2,5
1 bis unter 5 Jahre7935022911,4 %1,9
5 bis unter 10 Jahre5233381850,91 %1,9
10 bis unter 15 Jahre292202900,51 %1,8
15 bis unter 18 Jahre219145740,38 %2,2
18 bis unter 20 Jahre7348250,13 %2,3
20 bis unter 25 Jahre285215700,50 %2,3
25 bis unter 30 Jahre7636051581,3 %2,3
30 bis unter 35 Jahre1.5391.3172222,7 %2,1
35 bis unter 40 Jahre2.0671.7483193,6 %2,1
40 bis unter 45 Jahre2.7862.2535334,8 %2,1
45 bis unter 50 Jahre4.0393.0829577,0 %2,0
50 bis unter 55 Jahre6.4854.6571.82811 %1,9
55 bis unter 60 Jahre8.8606.1182.74115 %1,9
60 bis unter 65 Jahre8.2725.6512.62114 %1,9
65 bis unter 70 Jahre6.4274.3022.12511 %1,9
70 bis unter 75 Jahre5.5093.5961.9139,6 %1,9
75 bis unter 80 Jahre4.0022.6411.3617,0 %1,9
80 bis unter 85 Jahre3.1032.0041.0995,4 %1,9
85 bis unter 90 Jahre9636133501,7 %2,0
90 bis unter 95 Jahre11473410,20 %2,0
ab 95 Jahren7430,012 %1,3

Behandelnde Fachabteilung

62.293 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 40 %

  • Innere Medizin40 %24.892
  • Pneumologie26 %16.040
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %8.196
  • Neurologie4,9 %3.057
  • Lungen- und Bronchialheilkunde4,8 %2.986
  • Übrige 25 Abteilungen11 %7.122
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,4 %2.766
  • Sonstige Fachabteilung2,6 %1.641
  • Allgemeine Psychiatrie1,4 %888
  • Kardiologie1,1 %697
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,52 %324
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,39 %241
  • Neonatologie0,27 %168
  • Intensivmedizin0,26 %161
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,092 %57
  • Gastroenterologie0,079 %49
  • Neurochirurgie0,071 %44
  • Geriatrie0,063 %39
  • Chirurgie0,022 %14
  • Kinderchirurgie0,010 %6
  • Orthopädie0,008 %5
  • Thoraxchirurgie0,008 %5
  • Nephrologie0,006 %4
  • Plastische Chirurgie0,006 %4
  • Kinderkardiologie0,003 %2
  • Urologie0,003 %2
  • Augenheilkunde0,002 %1
  • Endokrinologie0,002 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,002 %1
  • Herzchirurgie0,002 %1
  • Unfallchirurgie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G47.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Kongenitales zentral-alveoläres Hypoventilations-Syndrom
661Primärschlüssel
Kongenitales zentrales Hypoventilations-Syndrom
661Primärschlüssel
Ondine-Syndrom
661Primärschlüssel
Schlafbezogene idiopathische nichtobstruktive alveoläre Hypoventilation
Primärschlüssel
Schlafbezogenes Hypoventilations-Syndrom
Primärschlüssel
Undine-Syndrom
661Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

661
Kongenitales zentrales HypoventilationssyndromCCHS · Hypoventilation, alveoläre kongenitale · +3

Änderungen

2010Bestand
Schlafbezogenes Hypoventilations-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte