G45.29 Multiple und bilaterale Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAArteria-carotis-interna-, bilaterale und multiple Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien/ Diplegie der oberen Extremitäten, Monoplegie und andere Lähmungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über G45.-FoKA: Konsens

Ein Patient wird mit dem klinischen Zeichen einer TIA (z. B. vorübergehende Aphasie mit Rückbildung innerhalb von 24 Stunden) stationär aufgenommen. In der bildgebenden Diagnostik (z. B. MRT) zeigt sich eine frische Infarzierung. Was ist die Hauptdiagnose (klinisch: TIA/morphologisch: Hirninfarkt)?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

393 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 80 % Neurologie’23

Die Statistik weist G45.29 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G45.2 mit allen Subkodes.

Rang 2610 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1100,25 %3,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1100,25 %1,0
30 bis unter 35 Jahre2020,51 %1,0
35 bis unter 40 Jahre4311,0 %11,0
40 bis unter 45 Jahre4221,0 %2,0
45 bis unter 50 Jahre11922,8 %3,7
50 bis unter 55 Jahre181084,6 %3,7
55 bis unter 60 Jahre3015157,6 %3,6
60 bis unter 65 Jahre2917127,4 %4,1
65 bis unter 70 Jahre2818107,1 %4,1
70 bis unter 75 Jahre53292413 %3,7
75 bis unter 80 Jahre54272714 %4,6
80 bis unter 85 Jahre76364019 %4,8
85 bis unter 90 Jahre60243615 %7,0
90 bis unter 95 Jahre207135,1 %3,4
ab 95 Jahren2020,51 %4,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,7 Tagen (70 bis unter 75 Jahre) und ⌀ 7,0 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

95.932 Fälle

Überwiegend Neurologie (80 %)

  • Neurologie80 %76.827
  • Innere Medizin15 %14.435
  • Kardiologie1,5 %1.412
  • Geriatrie1,2 %1.177
  • Intensivmedizin0,74 %709
  • Übrige 25 Abteilungen1,4 %1.372
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie0,31 %294
  • Chirurgie0,30 %284
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %261
  • Gastroenterologie0,15 %147
  • Augenheilkunde0,10 %99
  • Unfallchirurgie0,047 %45
  • Pädiatrie0,043 %41
  • Nephrologie0,034 %33
  • Neurochirurgie0,027 %26
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,026 %25
  • Herzchirurgie0,024 %23
  • Pneumologie0,024 %23
  • Orthopädie0,017 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,013 %12
  • Urologie0,011 %11
  • Endokrinologie0,008 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,006 %6
  • Allgemeine Psychiatrie0,004 %4
  • Rheumatologie0,004 %4
  • Strahlenheilkunde0,003 %3
  • Dermatologie0,002 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,002 %2
  • Kinderkardiologie0,001 %1
  • Thoraxchirurgie0,001 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Bilaterale Syndrome der präzerebralen Arterien
Primärschlüssel
Multiple Syndrome der präzerebralen Arterien
Primärschlüssel
Präzerebrale arterielle Insuffizienz
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Multiple und bilaterale Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien: Verlauf der Rückbildung nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte