G44.4 Arzneimittelinduzierter Kopfschmerz, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige näher bezeichnete Kopfschmerzsyndrome / sonstiger und n.n.bez. Migräne-Kopfschmerz ohne Dauermedikation — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

1.224 Fälle · 79 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 74 % Neurologie’23

Rang 1519 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1010,082 %14,0
10 bis unter 15 Jahre6150,49 %4,7
15 bis unter 18 Jahre193161,6 %8,7
18 bis unter 20 Jahre191181,6 %9,1
20 bis unter 25 Jahre5410444,4 %9,6
25 bis unter 30 Jahre8515706,9 %10,5
30 bis unter 35 Jahre7711666,3 %10,3
35 bis unter 40 Jahre10523828,6 %11,0
40 bis unter 45 Jahre1351811711 %11,3
45 bis unter 50 Jahre1302310711 %12,3
50 bis unter 55 Jahre1744113314 %12,9
55 bis unter 60 Jahre1824513715 %13,1
60 bis unter 65 Jahre11330839,2 %12,5
65 bis unter 70 Jahre4815333,9 %10,5
70 bis unter 75 Jahre398313,2 %8,9
75 bis unter 80 Jahre154111,2 %8,2
80 bis unter 85 Jahre175121,4 %7,1
85 bis unter 90 Jahre4310,33 %10,8
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren1100,082 %7,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 9,6 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 13,1 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

13.818 Fälle

Überwiegend Neurologie (74 %)

  • Neurologie74 %10.232
  • Innere Medizin9,1 %1.258
  • Sonstige Fachabteilung7,4 %1.019
  • Pädiatrie5,3 %732
  • Chirurgie1,3 %174
  • Übrige 21 Abteilungen2,9 %403
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie0,65 %90
  • Neurochirurgie0,59 %82
  • Kardiologie0,48 %66
  • Geriatrie0,25 %35
  • Intensivmedizin0,18 %25
  • Unfallchirurgie0,15 %21
  • Gastroenterologie0,094 %13
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,094 %13
  • Rheumatologie0,080 %11
  • Kinderchirurgie0,058 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,043 %6
  • Nephrologie0,043 %6
  • Augenheilkunde0,036 %5
  • Dermatologie0,036 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,036 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,022 %3
  • Endokrinologie0,014 %2
  • Geburtshilfe0,014 %2
  • Gefäßchirurgie0,014 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,014 %2
  • Pneumologie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Arzneimittelinduzierte Kopfschmerzen
Primärschlüssel
Kopfschmerzen durch Arzneimitteleinwirkung
Primärschlüssel
Kopfschmerzen durch Medikamenteneinwirkung
Primärschlüssel
Medikamentöse Kopfschmerzen
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Arzneimittelinduzierter Kopfschmerz, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte