DRGSystemDeutschland

G44.4Arzneimittelinduzierter Kopfschmerz, anderenorts nicht klassifiziert

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sonstige näher bezeichnete Kopfschmerzsyndrome / sonstiger und n.n.bez. Migräne-Kopfschmerz ohne Dauermedikation — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 1509 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000–14,0
10 bis unter 15 Jahre8170,64 %4,7
15 bis unter 18 Jahre132111,0 %8,7
18 bis unter 20 Jahre222201,8 %9,1
20 bis unter 25 Jahre7414605,9 %9,6
25 bis unter 30 Jahre756696,0 %10,5
30 bis unter 35 Jahre10420848,3 %10,3
35 bis unter 40 Jahre11721969,4 %11,0
40 bis unter 45 Jahre1282610210 %11,3
45 bis unter 50 Jahre122201029,8 %12,3
50 bis unter 55 Jahre1693013914 %12,9
55 bis unter 60 Jahre1623912313 %13,1
60 bis unter 65 Jahre11527889,2 %12,5
65 bis unter 70 Jahre409313,2 %10,5
70 bis unter 75 Jahre436373,4 %8,9
75 bis unter 80 Jahre248161,9 %8,2
80 bis unter 85 Jahre174131,4 %7,1
85 bis unter 90 Jahre11290,88 %10,8
90 bis unter 95 Jahre3120,24 %–
ab 95 Jahren000–7,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 9,6 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 13,1 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

13.818 Fälle

Überwiegend Neurologie (74 %)

  • Neurologie74 %10.232
  • Innere Medizin9,1 %1.258
  • Sonstige Fachabteilung7,4 %1.019
  • Pädiatrie5,3 %732
  • Chirurgie1,3 %174
  • Übrige 21 Abteilungen2,9 %403
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie0,65 %90
  • Neurochirurgie0,59 %82
  • Kardiologie0,48 %66
  • Geriatrie0,25 %35
  • Intensivmedizin0,18 %25
  • Unfallchirurgie0,15 %21
  • Gastroenterologie0,094 %13
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,094 %13
  • Rheumatologie0,080 %11
  • Kinderchirurgie0,058 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,043 %6
  • Nephrologie0,043 %6
  • Augenheilkunde0,036 %5
  • Dermatologie0,036 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,036 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,022 %3
  • Endokrinologie0,014 %2
  • Geburtshilfe0,014 %2
  • Gefäßchirurgie0,014 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,014 %2
  • Pneumologie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Arzneimittelinduzierte Kopfschmerzen
PrimärschlüsselPrimär†:G44.4
Kopfschmerzen durch Arzneimitteleinwirkung
PrimärschlüsselPrimär†:G44.4
Kopfschmerzen durch Medikamenteneinwirkung
PrimärschlüsselPrimär†:G44.4
Medikamentöse Kopfschmerzen
PrimärschlüsselPrimär†:G44.4

Änderungen

2010Bestand
Arzneimittelinduzierter Kopfschmerz, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte