G43.- Migräne

Kurz erklärt: Migräne.

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Soll bei Arzneimittelinduktion die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Exklusive:

Kopfschmerz o.n.A. R51

Subkodes6

G43.0 ohne Aura [Gewöhnliche Migräne]Morbi-RSAATC: 17
G43.1 mit Aura [Klassische Migräne]Morbi-RSAATC: 17
G43.2 Status migraenosusMorbi-RSAATC: 17
G43.3 Komplizierte MigräneMorbi-RSAATC: 17
G43.8 Sonstige MigräneMorbi-RSAATC: 17
G43.9 nicht näher bezeichnetMorbi-RSAATC: 17

Diagnosehäufigkeit

25.055 Fälle · 72 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 65 % Neurologie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter G43.-.

Rang 161 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,15 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,004 %1,0
1 bis unter 5 Jahre6838300,27 %2,2
5 bis unter 10 Jahre4952292662,0 %2,1
10 bis unter 15 Jahre1.7566501.1067,0 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1.5184591.0596,1 %2,3
18 bis unter 20 Jahre9582297293,8 %2,5
20 bis unter 25 Jahre2.6186941.92410 %2,4
25 bis unter 30 Jahre2.5266871.83910 %2,7
30 bis unter 35 Jahre2.6237491.87410 %2,6
35 bis unter 40 Jahre2.4147051.7099,6 %2,7
40 bis unter 45 Jahre2.2345761.6588,9 %3,0
45 bis unter 50 Jahre1.9074531.4547,6 %3,4
50 bis unter 55 Jahre1.8564591.3977,4 %3,6
55 bis unter 60 Jahre1.5404111.1296,1 %3,8
60 bis unter 65 Jahre9512247273,8 %3,6
65 bis unter 70 Jahre5701174532,3 %3,6
70 bis unter 75 Jahre3901022881,6 %3,4
75 bis unter 80 Jahre289702191,2 %3,4
80 bis unter 85 Jahre224431810,89 %3,3
85 bis unter 90 Jahre9716810,39 %4,0
90 bis unter 95 Jahre172150,068 %3,1
ab 95 Jahren3030,012 %2,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 3,8 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

25.055 Fälle

Überwiegend Neurologie (65 %)

  • Neurologie65 %16.255
  • Innere Medizin15 %3.670
  • Pädiatrie14 %3.608
  • Sonstige Fachabteilung3,1 %768
  • Kardiologie0,88 %220
  • Übrige 28 Abteilungen2,1 %534
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,44 %111
  • Chirurgie0,26 %65
  • Neurochirurgie0,25 %62
  • Gastroenterologie0,23 %57
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,19 %48
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,18 %44
  • Orthopädie0,14 %34
  • Geriatrie0,096 %24
  • Augenheilkunde0,092 %23
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,044 %11
  • Unfallchirurgie0,032 %8
  • Pneumologie0,028 %7
  • Geburtshilfe0,024 %6
  • Rheumatologie0,024 %6
  • Endokrinologie0,016 %4
  • Kinderchirurgie0,016 %4
  • Nephrologie0,016 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,012 %3
  • Kinderkardiologie0,008 %2
  • Strahlenheilkunde0,008 %2
  • Urologie0,008 %2
  • Dermatologie0,004 %1
  • Gefäßchirurgie0,004 %1
  • Herzchirurgie0,004 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,004 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,004 %1
  • Thoraxchirurgie0,004 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Migräne

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte