G40.5 Spezielle epileptische Syndrome

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAEpilepsie (< 18 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Epilepsia partialis continua [Kojewnikow-Syndrom]

Epileptische Anfälle im Zusammenhang mit: Alkohol

Epileptische Anfälle im Zusammenhang mit: Arzneimittel oder Drogen

Epileptische Anfälle im Zusammenhang mit: hormonellen Veränderungen

Epileptische Anfälle im Zusammenhang mit: Schlafentzug

Epileptische Anfälle im Zusammenhang mit: Stress

Kodierhinweis:

Soll bei Arzneimittelinduktion die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

5.771 Fälle · 73 % Männer · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 65 % Neurologie’22

Rang 534 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,034 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9630,16 %9,3
1 bis unter 5 Jahre4618280,80 %7,1
5 bis unter 10 Jahre3215170,55 %8,8
10 bis unter 15 Jahre227150,38 %5,9
15 bis unter 18 Jahre6131301,1 %2,6
18 bis unter 20 Jahre186122643,2 %2,3
20 bis unter 25 Jahre381282996,6 %2,5
25 bis unter 30 Jahre296231655,1 %2,8
30 bis unter 35 Jahre4263231037,4 %2,6
35 bis unter 40 Jahre5384361029,3 %3,0
40 bis unter 45 Jahre5183941249,0 %3,3
45 bis unter 50 Jahre4823761068,4 %3,3
50 bis unter 55 Jahre59648011610 %3,7
55 bis unter 60 Jahre5684351339,8 %4,8
60 bis unter 65 Jahre5033691348,7 %4,9
65 bis unter 70 Jahre325234915,6 %5,0
70 bis unter 75 Jahre252170824,4 %5,8
75 bis unter 80 Jahre16693732,9 %6,1
80 bis unter 85 Jahre2131111023,7 %6,2
85 bis unter 90 Jahre10249531,8 %6,9
90 bis unter 95 Jahre449350,76 %6,3
ab 95 Jahren5140,087 %2,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,3 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 6,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

119.852 Fälle

Überwiegend Neurologie (65 %)

  • Neurologie65 %78.464
  • Pädiatrie17 %20.506
  • Innere Medizin11 %13.057
  • Neurochirurgie1,2 %1.418
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %1.346
  • Übrige 31 Abteilungen4,2 %5.061
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin1,1 %1.311
  • Geriatrie1,0 %1.252
  • Kardiologie0,88 %1.055
  • Gastroenterologie0,35 %424
  • Chirurgie0,17 %209
  • Unfallchirurgie0,17 %207
  • Nephrologie0,11 %134
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,068 %82
  • Kinderchirurgie0,046 %55
  • Pneumologie0,043 %52
  • Orthopädie0,035 %42
  • Neonatologie0,028 %34
  • Allgemeine Psychiatrie0,027 %32
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %21
  • Urologie0,016 %19
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,014 %17
  • Kinderkardiologie0,013 %16
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,013 %16
  • Endokrinologie0,013 %15
  • Strahlenheilkunde0,010 %12
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,009 %11
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,008 %10
  • Gefäßchirurgie0,008 %9
  • Rheumatologie0,006 %7
  • Dermatologie0,005 %6
  • Augenheilkunde0,003 %3
  • Herzchirurgie0,003 %3
  • Plastische Chirurgie0,003 %3
  • Thoraxchirurgie0,002 %2
  • Geburtshilfe0,001 %1
  • Nuklearmedizin0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G40.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Alkoholisches Anfallsleiden
Primärschlüssel
Epilepsia partialis continua
Primärschlüssel
Epileptischer Anfall durch Alkohol
Primärschlüssel
Epileptischer Anfall durch Arzneimittel
Primärschlüssel
Epileptischer Anfall durch Drogen
Primärschlüssel
Epileptischer Anfall durch hormonelle Veränderung
Primärschlüssel
Epileptischer Anfall durch Schlafentzug
Primärschlüssel
Epileptischer Anfall durch Stress
Primärschlüssel
FIRES [Febrile infection-related epilepsy syndrome]
163703Primärschlüssel
Kojewnikoff-Syndrom
Primärschlüssel
Kojewnikow-Epilepsie
Primärschlüssel
Kojewnikow-Syndrom
Primärschlüssel
Koshewnikoff-Epilepsie
Primärschlüssel
Koshewnikoff-Syndrom
Primärschlüssel
Spezielles epileptisches Syndrom
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

163703
Fieber-assoziierte Enzephalopathie mit refraktären AnfällenAERRPS · Akute Enzephalitis mit refraktären, repetitiven Partialanfällen · +5

Änderungen

2010Bestand
Spezielle epileptische Syndrome

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte