DRGSystemDeutschland

G40.0-Lokalisationsbezogene (fokale) (partielle) idiopathische Epilepsie und epileptische Syndrome mit fokal beginnenden Anfällen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Epilepsie (< 18 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes5

G40.00Pseudo-Lennox-SyndromMorbi-RSA’25
G40.01CSWS [Continuous spikes and waves during slow-wave sleep]Morbi-RSA’25
G40.02Benigne psychomotorische Epilepsie [terror fits]ChronischeMorbi-RSA’25
G40.08Sonstige lokalisationsbezogene (fokale) (partielle) idiopathische Epilepsie und epileptische Syndrome mit fokal beginnenden AnfällenChronischeMorbi-RSA’25
G40.09nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 661 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,025 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 10 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10944652,4 %5,5
1 bis unter 5 Jahre60235424813 %3,3
5 bis unter 10 Jahre1.65097867237 %2,8
10 bis unter 15 Jahre90358032320 %2,8
15 bis unter 18 Jahre14879693,3 %3,2
18 bis unter 20 Jahre3823150,85 %3,7
20 bis unter 25 Jahre5929301,3 %3,2
25 bis unter 30 Jahre5020301,1 %6,8
30 bis unter 35 Jahre3317160,74 %5,7
35 bis unter 40 Jahre3520150,78 %5,9
40 bis unter 45 Jahre4527181,0 %3,0
45 bis unter 50 Jahre4232100,94 %2,9
50 bis unter 55 Jahre4623231,0 %4,4
55 bis unter 60 Jahre8140411,8 %5,3
60 bis unter 65 Jahre7240321,6 %5,3
65 bis unter 70 Jahre9452422,1 %6,1
70 bis unter 75 Jahre7337361,6 %5,3
75 bis unter 80 Jahre10750572,4 %6,0
80 bis unter 85 Jahre13460743,0 %6,1
85 bis unter 90 Jahre11635812,6 %7,2
90 bis unter 95 Jahre316250,69 %4,3
ab 95 Jahren4130,089 %5,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,8 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 7,2 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

121.218 Fälle

Überwiegend Neurologie (66 %)

  • Neurologie66 %79.651
  • Pädiatrie17 %20.926
  • Innere Medizin10 %12.340
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %1.552
  • Neurochirurgie1,2 %1.441
  • Übrige 30 Abteilungen4,4 %5.308
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin1,1 %1.297
  • Geriatrie1,0 %1.252
  • Kardiologie0,92 %1.111
  • Chirurgie0,42 %506
  • Gastroenterologie0,29 %348
  • Unfallchirurgie0,14 %174
  • Nephrologie0,091 %110
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,062 %75
  • Kinderchirurgie0,041 %50
  • Pneumologie0,041 %50
  • Orthopädie0,040 %49
  • Allgemeine Psychiatrie0,037 %45
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,032 %39
  • Neonatologie0,031 %37
  • Kinderkardiologie0,026 %32
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %19
  • Urologie0,014 %17
  • Gefäßchirurgie0,013 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,012 %15
  • Endokrinologie0,011 %13
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,008 %10
  • Strahlenheilkunde0,008 %10
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,008 %10
  • Dermatologie0,005 %6
  • Augenheilkunde0,003 %4
  • Geburtshilfe0,003 %4
  • Plastische Chirurgie0,003 %4
  • Herzchirurgie0,002 %3
  • Rheumatologie0,001 %1
  • Thoraxchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G40.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Lokalisationsbezogene (fokale) (partielle) idiopathische Epilepsie und epileptische Syndrome mit fokal beginnenden Anfällen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte