G30.1 Alzheimer-Krankheit mit spätem Beginn

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Degenerative Hirnerkrankungen, Delire, organisch bedingte psychische Störungen, sonstige psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
64 – 124Altersbeschränkung: 64 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Hinweis:

Beginn gewöhnlich ab dem 65. Lebensjahr

Diagnosehäufigkeit

10.976 Fälle · 59 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 65 % Allgemeine Psychiatrie’24

Rang 312 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,061 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre3210,027 %31,3
60 bis unter 65 Jahre181080,16 %13,9
65 bis unter 70 Jahre5852593265,3 %15,0
70 bis unter 75 Jahre1.42261780513 %17,7
75 bis unter 80 Jahre2.2129481.26420 %18,8
80 bis unter 85 Jahre3.4461.4152.03131 %18,6
85 bis unter 90 Jahre2.4299481.48122 %19,5
90 bis unter 95 Jahre7132694446,5 %18,8
ab 95 Jahren148411071,3 %15,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

20.420 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (65 %)

  • Allgemeine Psychiatrie65 %13.269
  • Neurologie23 %4.743
  • Geriatrie5,7 %1.173
  • Innere Medizin4,4 %889
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,52 %107
  • Übrige 15 Abteilungen1,2 %239
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,44 %89
  • Gastroenterologie0,20 %41
  • Kardiologie0,14 %29
  • Nephrologie0,098 %20
  • Chirurgie0,054 %11
  • Neurochirurgie0,049 %10
  • Intensivmedizin0,039 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,034 %7
  • Unfallchirurgie0,034 %7
  • Orthopädie0,020 %4
  • Pneumologie0,020 %4
  • Endokrinologie0,015 %3
  • Urologie0,015 %3
  • Gefäßchirurgie0,010 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G30.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Alzheimer-Krankheit, später Beginn
Primärschlüssel
Morbus Alzheimer-Spättyp
Primärschlüssel
Senile Form der Alzheimer-Krankheit
Primärschlüssel
Demenz bei Alzheimer-Krankheit mit spätem Beginn (Typ 1)
Kreuz / Stern
Demenz vom Alzheimer-Typ mit spätem Beginn
Kreuz / Stern
Primär degenerative Demenz vom Alzheimer-Typ mit senilem Beginn
Kreuz / Stern
Senile Demenz bei Morbus Alzheimer
Kreuz / Stern
Senile Demenz vom Alzheimertyp
Kreuz / Stern

Änderungen

2010Bestand
Alzheimer-Krankheit mit spätem Beginn

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte