G12.9 Spinale Muskelatrophie, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSA’26Sonstige zervikale oder thorakale Rückenmarkläsion / Vollständige Quadriplegie / Andere Motoneuronenerkrankungen / Spätfolgen traumatischer Rückenmarkläsionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

69 Fälle · 54 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 62 % Neurologie’24

Rang 4358 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 39, der Frauen ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr83512 %8,1
1 bis unter 5 Jahre6428,7 %1,9
5 bis unter 10 Jahre5147,2 %2,5
10 bis unter 15 Jahre5327,2 %1,5
15 bis unter 18 Jahre1011,4 %2,0
18 bis unter 20 Jahre1101,4 %2,0
20 bis unter 25 Jahre3214,3 %1,0
25 bis unter 30 Jahre1101,4 %12,0
30 bis unter 35 Jahre4225,8 %1,0
35 bis unter 40 Jahre3214,3 %2,3
40 bis unter 45 Jahre1101,4 %2,0
45 bis unter 50 Jahre2112,9 %1,3
50 bis unter 55 Jahre3214,3 %5,7
55 bis unter 60 Jahre2112,9 %7,1
60 bis unter 65 Jahre3124,3 %6,1
65 bis unter 70 Jahre6608,7 %5,1
70 bis unter 75 Jahre1011,4 %4,0
75 bis unter 80 Jahre6338,7 %7,8
80 bis unter 85 Jahre72510 %2,4
85 bis unter 90 Jahre1101,4 %3,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

7.932 Fälle

Überwiegend Neurologie (62 %)

  • Neurologie62 %4.922
  • Pädiatrie12 %976
  • Innere Medizin12 %969
  • Pneumologie4,7 %372
  • Intensivmedizin2,5 %200
  • Übrige 24 Abteilungen6,2 %493
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,2 %175
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,95 %75
  • Geriatrie0,67 %53
  • Gastroenterologie0,64 %51
  • Kardiologie0,54 %43
  • Chirurgie0,28 %22
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,26 %21
  • Neonatologie0,13 %10
  • Neurochirurgie0,13 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,10 %8
  • Allgemeine Psychiatrie0,038 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,038 %3
  • Nephrologie0,038 %3
  • Rheumatologie0,038 %3
  • Kinderchirurgie0,025 %2
  • Orthopädie0,025 %2
  • Urologie0,025 %2
  • Endokrinologie0,013 %1
  • Geburtshilfe0,013 %1
  • Gefäßchirurgie0,013 %1
  • Kinderkardiologie0,013 %1
  • Plastische Chirurgie0,013 %1
  • Thoraxchirurgie0,013 %1
  • Unfallchirurgie0,013 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G12.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Spinale Muskelatrophie
Primärschlüssel
Spinale muskuläre Atrophie
Primärschlüssel
Spinaler Muskelschwund
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Spinale Muskelatrophie, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte