G04.8 Sonstige Enzephalitis, Myelitis und Enzephalomyelitis

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANicht virale Meningitis / Enzephalitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 8Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 8 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Postinfektiöse Enzephalitis und Enzephalomyelitis o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

5.434 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 81 % Neurologie’22

Rang 551 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,032 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 56 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr7520,13 %27,0
1 bis unter 5 Jahre7839391,4 %8,3
5 bis unter 10 Jahre9554411,7 %7,0
10 bis unter 15 Jahre8223591,5 %8,5
15 bis unter 18 Jahre9443511,7 %10,5
18 bis unter 20 Jahre7126451,3 %10,9
20 bis unter 25 Jahre224801444,1 %10,4
25 bis unter 30 Jahre2571031544,7 %8,0
30 bis unter 35 Jahre3001331675,5 %7,7
35 bis unter 40 Jahre2981121865,5 %7,5
40 bis unter 45 Jahre2961271695,4 %10,5
45 bis unter 50 Jahre2671201474,9 %11,6
50 bis unter 55 Jahre4642142508,5 %9,9
55 bis unter 60 Jahre62531730812 %10,1
60 bis unter 65 Jahre5382902489,9 %11,9
65 bis unter 70 Jahre4942722229,1 %14,8
70 bis unter 75 Jahre4121942187,6 %14,5
75 bis unter 80 Jahre3551681876,5 %16,1
80 bis unter 85 Jahre3211551665,9 %15,3
85 bis unter 90 Jahre11950692,2 %17,1
90 bis unter 95 Jahre3321120,61 %14,2
ab 95 Jahren4220,074 %3,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,0 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 17,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

9.416 Fälle

Überwiegend Neurologie (81 %)

  • Neurologie81 %7.619
  • Pädiatrie7,6 %712
  • Innere Medizin5,1 %476
  • Neurochirurgie1,6 %154
  • Geriatrie0,86 %81
  • Übrige 25 Abteilungen4,0 %374
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,86 %81
  • Sonstige Fachabteilung0,65 %61
  • Nephrologie0,51 %48
  • Kardiologie0,36 %34
  • Dermatologie0,28 %26
  • Gastroenterologie0,24 %23
  • Chirurgie0,21 %20
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,20 %19
  • Allgemeine Psychiatrie0,15 %14
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,12 %11
  • Augenheilkunde0,064 %6
  • Urologie0,053 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,042 %4
  • Kinderkardiologie0,042 %4
  • Orthopädie0,042 %4
  • Endokrinologie0,021 %2
  • Pneumologie0,021 %2
  • Strahlenheilkunde0,021 %2
  • Thoraxchirurgie0,021 %2
  • Gefäßchirurgie0,011 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,011 %1
  • Kinderchirurgie0,011 %1
  • Neonatologie0,011 %1
  • Plastische Chirurgie0,011 %1
  • Unfallchirurgie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G04.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis23

CLIPPERS [Chronic lymphocytic inflammation with pontine perivascular enhancement responsive to steroids]-Syndrom
284448Primärschlüssel
Eitrige Enzephalitis
Primärschlüssel
Leukenzephalitis
Primärschlüssel
Leukoenzephalitis
Primärschlüssel
Limbische Enzephalitis mit CASPR2-Antikörper
276402Zwei Primärschlüssel
Limbische Enzephalitis mit CASPR2-Antikörper und Thymom
276402Zwei Primärschlüssel
Limbische Enzephalitis mit DPP6 [Dipeptidyl-peptidase-6]-Antikörpern
329341Primärschlüssel
Limbische Enzephalitis mit LGI1-Antikörper
163908Zwei Primärschlüssel
Limbische Enzephalitis mit Neurexin-3-Antikörper
498700Zwei Primärschlüssel
Myeloradikulitis
Primärschlüssel
Mykoplasmen-Enzephalitis
83482Primär + Zusatz
Paraneoplastische limbische Enzephalitis mit LGI1-Antikörper
163908Zwei Primärschlüssel
Postinfektiöse Enzephalitis
Primärschlüssel
Postinfektiöse Enzephalomyelitis
Primärschlüssel
Postinfektiöse Leukenzephalitis
Primärschlüssel
Postinfektiöse Leukoenzephalitis
Primärschlüssel
▸ noch 7 Einträge
Postinfektiöse Myelitis a.n.k.
Primärschlüssel
Rasmussen-Enzephalitis
1929Primärschlüssel
Rückenmarkinfektion durch Streptokokken
Primär + Zusatz
SREAT [Steroid-responsive Enzephalopathie mit assoziierter Autoimmun-Thyreoiditis]
83601Zwei Primärschlüssel
Steroid-responsive Enzephalopathie mit assoziierter Autoimmun-Thyreoiditis
83601Zwei Primärschlüssel
Septische Enzephalopathie
Kreuz / Stern
Postinfektiöse Enzephalitis a.n.k.
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)8

284448
CLIPPERS
83482
Mykoplasmen-Enzephalitis
276402
OBSOLET: Limbische Enzephalitis mit Caspr2-Antikörperveraltet
329341
OBSOLET: Limbische Enzephalitis mit DPP6-AntikörpernveraltetOBSOLET: DPPX-Antikörper-Enzephalitis · OBSOLET: Limbische Enzephalitis mit DPPX-Antikörpern · +1
163908
OBSOLET: Limbische Enzephalitis mit LGI1-AntikörpernveraltetOBSOLET: VGKC-Komplex-Antikörper-Enzephalitis
498700
OBSOLET: Limbische Enzephalitis mit Neurexin-3-Antikörperveraltet
1929
Rasmussen-EnzephalitisRasmussen-Syndrom
83601
Steroid-responsive Enzephalopathie mit assoziierter Autoimmun-ThyroiditisHashimoto-Enzephalitis · SREAT

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Enzephalitis, Myelitis und Enzephalomyelitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte