G03.8 Meningitis durch sonstige näher bezeichnete Ursachen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:34Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAMeningitis / Enzephalitis / sonstige nicht virale intrakranielle Infektionen / intrakranielle / intraspinale Abszesse oder Phlebitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

414 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 63 % Neurologie’23

Rang 2563 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6331,4 %7,2
1 bis unter 5 Jahre5231,2 %15,8
5 bis unter 10 Jahre10642,4 %5,9
10 bis unter 15 Jahre9632,2 %12,9
15 bis unter 18 Jahre6511,4 %2,7
18 bis unter 20 Jahre9452,2 %6,3
20 bis unter 25 Jahre227155,3 %8,1
25 bis unter 30 Jahre219125,1 %17,2
30 bis unter 35 Jahre2714136,5 %7,7
35 bis unter 40 Jahre3714238,9 %9,5
40 bis unter 45 Jahre161333,9 %8,8
45 bis unter 50 Jahre228145,3 %8,7
50 bis unter 55 Jahre261976,3 %12,0
55 bis unter 60 Jahre49262312 %10,2
60 bis unter 65 Jahre52242813 %11,3
65 bis unter 70 Jahre3018127,2 %13,5
70 bis unter 75 Jahre2412125,8 %11,0
75 bis unter 80 Jahre171074,1 %11,6
80 bis unter 85 Jahre13943,1 %20,7
85 bis unter 90 Jahre9542,2 %14,9
90 bis unter 95 Jahre3120,72 %13,7
ab 95 Jahren1010,24 %18,0

Behandelnde Fachabteilung

1.860 Fälle

Überwiegend Neurologie (63 %)

  • Neurologie63 %1.180
  • Pädiatrie15 %274
  • Innere Medizin12 %225
  • Neurochirurgie3,0 %56
  • Chirurgie1,6 %29
  • Übrige 17 Abteilungen5,2 %96
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,2 %23
  • Intensivmedizin0,86 %16
  • Gastroenterologie0,65 %12
  • Geriatrie0,65 %12
  • Kardiologie0,48 %9
  • Neonatologie0,22 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,22 %4
  • Orthopädie0,16 %3
  • Pneumologie0,16 %3
  • Kinderchirurgie0,11 %2
  • Nephrologie0,11 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,054 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,054 %1
  • Kinderkardiologie0,054 %1
  • Rheumatologie0,054 %1
  • Unfallchirurgie0,054 %1
  • Urologie0,054 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Chemische Arachnoiditis
Primärschlüssel
IgG4-assoziierte Pachymeningitis
449427Primärschlüssel
Meningitis durch Präventivmaßnahmen
Primär + Zusatz
Meningitis durch Schutzimpfung
Primär + Zusatz
Meningitis durch Vakzination
Primär + Zusatz

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

449427
Pachymeningitis, IgG4-assoziierteSubtypIdiopathische hypertrophe Pachymeningitis

Änderungen

2010Bestand
Meningitis durch sonstige näher bezeichnete Ursachen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte