F98.8- Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSATic- und andere Entwicklungsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

F98.80 Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität mit Beginn in der Kindheit und JugendMorbi-RSA
F98.88 Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und JugendMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

266 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 59 % Pädiatrie’22

Rang 2999 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 9 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11654,1 %7,2
1 bis unter 5 Jahre39261315 %9,2
5 bis unter 10 Jahre95613436 %13,7
10 bis unter 15 Jahre60322823 %31,2
15 bis unter 18 Jahre30181211 %23,1
18 bis unter 20 Jahre4311,5 %22,0
20 bis unter 25 Jahre5141,9 %17,2
25 bis unter 30 Jahre4221,5 %34,3
30 bis unter 35 Jahre2110,75 %8,5
35 bis unter 40 Jahre4311,5 %12,3
40 bis unter 45 Jahre3031,1 %1,0
45 bis unter 50 Jahre2020,75 %2,0
50 bis unter 55 Jahre2020,75 %1,0
55 bis unter 60 Jahre2110,75 %6,0
60 bis unter 65 Jahre2020,75 %1,5
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre1100,38 %4,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.747 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie (59 % und 17 %)

  • Pädiatrie59 %1.038
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie17 %305
  • Neurologie17 %291
  • Psychosomatik/Psychotherapie3,3 %58
  • Allgemeine Psychiatrie0,86 %15
  • Übrige 8 Abteilungen2,3 %40
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin0,57 %10
  • Kinderchirurgie0,46 %8
  • Urologie0,46 %8
  • Neonatologie0,29 %5
  • Sonstige Fachabteilung0,29 %5
  • Kardiologie0,11 %2
  • Chirurgie0,057 %1
  • Gastroenterologie0,057 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F98.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2019Untergliedert
Inhalte übergeleitet in F98.80F98.88
2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte