F95.0 Vorübergehende Ticstörung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSATic- und andere Entwicklungsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Sie erfüllt die allgemeinen Kriterien für eine Ticstörung, jedoch halten die Tics nicht länger als 12 Monate an. Die Tics sind häufig Blinzeln, Grimassieren oder Kopfschütteln.

Diagnosehäufigkeit

104 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 69 % Pädiatrie’22

Rang 3982 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 9 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3302,9 %2,3
1 bis unter 5 Jahre1811717 %1,9
5 bis unter 10 Jahre40231738 %2,3
10 bis unter 15 Jahre22121021 %4,4
15 bis unter 18 Jahre8177,7 %18,6
18 bis unter 20 Jahre2111,9 %2,5
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre3212,9 %2,7
30 bis unter 35 Jahre2201,9 %3,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1010,96 %3,0
45 bis unter 50 Jahre2111,9 %2,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1100,96 %1,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre1100,96 %1,0
70 bis unter 75 Jahre1100,96 %1,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

698 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (69 %)

  • Pädiatrie69 %479
  • Neurologie12 %86
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie8,5 %59
  • Allgemeine Psychiatrie4,6 %32
  • Neurochirurgie3,0 %21
  • Übrige 7 Abteilungen3,0 %21
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,3 %9
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,86 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,29 %2
  • Endokrinologie0,14 %1
  • Kardiologie0,14 %1
  • Kinderkardiologie0,14 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F95.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Vorübergehende Ticstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vorübergehende Ticstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte