F94.2 Bindungsstörung des Kindesalters mit Enthemmung

ICD-10-GM 2018Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Definition:

Ein spezifisches abnormes soziales Funktionsmuster, das während der ersten fünf Lebensjahre auftritt mit einer Tendenz, trotz deutlicher Änderungen in den Milieubedingungen zu persistieren. Dieses kann z.B. in diffusem, nichtselektivem Bindungsverhalten bestehen, in aufmerksamkeitssuchendem und wahllos freundlichem Verhalten und kaum modulierten Interaktionen mit Gleichaltrigen; je nach Umständen kommen auch emotionale und Verhaltensstörungen vor.

Inklusive:

Gefühlsarme Psychopathie

Hospitalismus

Exklusive:

Asperger-Syndrom F84.5

Hyperkinetische Störungen F90.-

Hospitalismus bei Kindern F43.2

Reaktive Bindungsstörung des Kindesalters F94.1

Alphabetisches Verzeichnis5

Bindungsstörung mit Enthemmung im Kindesalter
Primärschlüssel
Hospitalismus
Primärschlüssel
Psychopathie beim Kind
Primärschlüssel
Gefühlsarme Psychopathie im Kindesalter
Primärschlüssel
Gefühlsarme Psychopathie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Bindungsstörung des Kindesalters mit Enthemmung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2018 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte