F93.3 Emotionale Störung mit Geschwisterrivalität

ICD-10-GM 2019Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Definition:

Die Mehrzahl junger Kinder zeigt gewöhnlich ein gewisses Ausmaß emotionaler Störungen nach der Geburt eines unmittelbar nachfolgenden jüngeren Geschwisters. Eine emotionale Störung mit Geschwisterrivalität soll nur dann diagnostiziert werden, wenn sowohl das Ausmaß als auch die Dauer der Störung übermäßig ausgeprägt sind und mit Störungen der sozialen Interaktionen einhergehen.

Inklusive:

Geschwistereifersucht

Alphabetisches Verzeichnis6

Eifersucht im Kindesalter
Primärschlüssel
Emotionale Störung mit Geschwisterrivalität im Kindesalter
Primärschlüssel
Geschwisterrivalität bei spezifischer emotionaler Störung im Kindesalter
Primärschlüssel
Geschwisterrivalität
Primärschlüssel
Eifersucht unter Geschwistern
Primärschlüssel
Geschwistereifersucht im Kindesalter
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Emotionale Störung mit Geschwisterrivalität

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2019 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte